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          Berichte 2007  
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Übersicht : Alle Berichte - 2005-2016                 /               Übersicht : Berichte nach Kategorie
 

     
 
Übersicht - Berichte 2007
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24. Januar Vortrag: Fasten - freiwilliger Verzicht auf Nahrung
Stefanie Geheb-Ossen 
01. Februar Plöner-Schloss-Besichtigung
19. Februar Jahreshauptversammlung 2007
13. März Cocktails mixen
Frau Sinje Ratjen - gepr. IHK-Barmixerin
29. März  Handwerkerkurs „ Selbst ist die Frau“
im Hagebaumarkt Eutin
20. April Vortrag: Starke Knochen – ein Leben lang
Dr. Ulrich Peschel - Mühlenbergklinik Malente
04.-06. Mai 3-tägige Radtour in die Umgebung von Bornholm
09. Mai LandFrauenTag 2007
04. Juni Ganztagesfahrt nach Schleswig -Fürstengarten Globushaus
Raddampfer von Missunde nach Kappel
04. Juli Blütenzauber in Dersaus Gärten
10. Juli Sicherheitstraining auf dem
ADAC-Verkehrsübungsplatz Boksee
01. August Ganztägige Radtour 2007 Plön - Behl - Timmdorf
08. August Opernabend im Eutiner Schlossgarten  
Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach
26. September SchokoLadenSeminar
in der SCHOKOBOUTIQUE STENKAMP in Plön
30. September Erntedankgottesdienst
01. Oktober Erntedank-Ausflug nach Cismar
06. Oktober Nordic-Walking-Rallye
20. Oktober Besichtigung der „Color Magic“ in Kiel
29. Oktober Herbstlicher Abend in der Langenrader Mühle  
mit der Autorin Eva Almstädt
15. November Vortrag: Meine, deine, unsere Rechte und was darf die Kanzlerin?  - Natascha Kamp
05. Dezember Weihnachtsfeier mit dem Duo Drievholt aus Albersdorf
06. Dezember Besuch des Musicals "Ich war noch niemals in New York"
     
     

 
 
 
  Frau Stefanie Geheb-Ossen 

 

 

 

 

 

24. Januar 2007

Vortrag von Frau Stefanie Geheb-Ossen 
über das Fasten 

Fasten ist ein freiwilliger Verzicht auf   Nahrung für eine begrenzte Zeit. Es ist der natürlichste Weg, Schlacken und Gifte auszuscheiden, die der Körper jahrelang angesammelt hat. Bereits vor mehreren tausend Jahren wussten die Menschen um diese positive Wirkung. In unserer modernen Welt, in der Nahrungsmittel im Überfluss angeboten werden und das ganzjährig, fällt es uns schwer, die richtige Wahl zu treffen und Maß zu halten. Fasten hilft, Essen und Trinken wieder bewusster wahrzunehmen, was in der heutigen schnelllebigen Zeit mit Fast Food und „Designer“ Nahrungsmitteln mehr denn je erforderlich ist. Der Kranke – ob Mensch oder Tier – lehnt oft Nahrung ab und verlangt nur nach frischen Getränken. Kranke tun also instinktiv das Richtige. Sie fasten um schneller gesund zu werden. Anhand des Verzehrs eines Käsebrotes erklärte uns Frau Geheb-Ossen  den komplizierten Verdauungsablauf. Unser Körper arbeitet rund um die Uhr wie ein Motor für uns – 24 Stunden täglich. Erst wenn der Körper streikt und  nicht mehr „ rund läuft“ nehmen wir eine Veränderung wahr.  In jedem Menschen existiert eine vorprogrammierte Fähigkeit zum Fasten ( Hungersnöte überstehen ). Fasten ist also ganz natürlich. Die Vorbereitung  beginnt mit einem Entlastungstag, der der körperlichen und geistigen Vorbereitung dient. Jetzt soll nur leichte Kost (Obst oder Gemüse) gegessen werden. Die Umstellung vom Essen zum Fasten beginnt mit einer gründlichen Darmentleerung. In den ersten  Tagen des Fastens werden die Reserven des Körpers verbraucht bis nach zwei Tagen nichts mehr vorhanden ist. Der Körper hat auch nicht mehr die Energie um genug Wärme zu produzieren. Heiße Kräutertees und eine Wärmflasche sorgen für das Wohlgefühl. Viel trinken ist natürlich nicht nur während einer Fastenkur enorm wichtig, sondern sollte generell beherzigt werden, um gesund und munter alt werden zu können. Die ausgewählten Gemüse- oder Obstsäfte werden verdünnt, empfehlenswert ist außerdem frisches Wasser.  Am dritten Tag erfolgt die Umstellung – jetzt hat man es geschafft  - man fühlt sich wohl, der Kopf ist frei, das Hungergefühl ist vorbei und die Sinne werden geschärft. Auch Kopf- oder Gliederschmerzen die während der Stoffwechsel- umstellung auftraten verschwinden wieder. In der Regel reicht eine Woche für das Fasten – aber je nach Bedarf kann die Zeit verlängert werden. Das Fasten muss behutsam abgebrochen werden um vorsichtig und richtig die Ernährung wieder aufzubauen. Fasten ist ein Weg, um sich neu zu erfahren und Lebens-, Ess- und Trinkgewohnheiten neu zu überdenken.

Allen die den Aufbruch wagen, viel Erfolg!

     
     


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  Plöner Schloss - heutige Akademie für Optiker (Fielmann)


Barocker Korridor

Gartensaaal - Empfangsbereich der Fielmann Akademie

 

Ina Falk, Heike Hansen, Katharina Ratjen

 

Herzogliches Parade-Schlafzimmer

Schlosskapelle  

  01. Februar 2007

Plöner-Schloss-Besichtigung

Wir hatten die Gelegenheit die Schönheit der zum größten Teil original rekonstruierten Säle bei einem geführten Rundgang zu genießen. Herzog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein – Sonderburg – Plön erbaute das Schloss zwischen 1633 und 1636. Das heutige Schieferdach und der weiße Anstrich gehen auf den Umbau des Schlosses zur Sommerresidenz Christian VIII. von Dänemark im Jahr 1839 zurück. Im Plöner Schloss wurden in den Jahren 1896 – 1910 preußische Kadetten ausgebildet, auch alle sechs Söhne Kaiser Wilhelms II. besuchten diese Schule. Von 1933 bis 1945 beherbergte das Schloss Plön eine nationalpolitische Lehranstalt (NAPOLA). In der Zeit von 1946 – 2001 war das Schloss Staatliches Internat. Seit 2002 ist das Schloss im Besitz der Fielmann – Akademie. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und Historikern wurde das Schloss aufwändig restauriert und zum Schulungszentrum für Augenoptiker umgebaut. Altes und Modernes prägen die nun geschaffenen Schulungsräume. In den früheren „Stuben“ der Internatsschüler – steht heute neueste Technik für die Optikerausbildung bereit. Ein stilvolles und warmes Ambiente bietet der Gartensaal mit den schönen antiken Möbeln u. a. einem Altonaer Spiegel- schrank und einem französischen Schreibtisch aus der Zeit Ludwig XV. Ein großer Wandteppich mit Motiven der griechischen Mythologie schmückt die Stirnseite des Raumes. Viele Einrichtungsgegenstände sind Leihgaben von Museen oder privaten Sponsoren. Der elegante Gartensaal ist ein geeignetes Podium für Empfänge, Schulungen, Feiern oder einfach zum Entspannen. Durch helle Flure und über eine schöne Eichentreppe gelangt man in den hell und freundlich gestalteten Rittersaal, in naher Zukunft  sollen hier auch wieder öffentliche Konzerte stattfinden.  Hinter einem großen Wandspiegel und in den Fensternischen ist modernste Medientechnik verborgen. Die riesigen Kronleuchter von 1763 sind als Nachbildungen in Wien gefertigt worden. Auch dieser Raum wird für Schulungen genutzt. Vor dem Ostflügel mit seinen historischen Räumen kann man im Korridor an einer Stelle noch die original erhaltene blau marmorierte Wandfläche betrachten. Die Besonderheit im Vorzimmer sind die vielen Spiegel, die das Licht im Raum verstreuen und so für mehr Helligkeit sorgen. Ein besonders schöner und seltener Fayence Ofen schmückt diesen Raum. Für das Audienzzimmer wurden die Seidentapeten und Vorhänge in den Original Blautönen in Frankreich angefertigt, die Einrichtung entspricht dem Stil des 18. Jahrhunderts. Das anschließende Paradezimmer ist ganz in Rottönen gehalten. Eine Absperrung im Zimmer wahrte die nötige Distanz zwischen  Herzog und Besucher.  In diesem Zimmer steht ein Teetisch, dessen Tischplatte eine Ausbuchtung für den sicheren Stand des kostbaren Geschirrs hat. In der ehemaligen Bibliothek erzählt eine Bücherliste vom früheren Bestand,  der etwa 10.000 Bände umfasste. Den Schlusspunkt dieser Besichti-gung bildet die wunderschön rekonstruierte zweige- schossige Schlosskapelle, mit den freigelegten neugotischen Wandmalereien ( früher als Fahrradkeller genutzt ) die auch  wieder öffentlich genutzt werden soll, z.B. als Standesamt. An einer Wand befinden sich zwei fast 300 Jahre alte Grabplatten von den Plöner Herzögen Johann Adolf und Adolf August, die bei den Restaurierungsarbeiten  unter dem Boden entdeckt wurden und deren Verbleib bis dahin ungewiss war. Hinter dem Torbogen befindet sich die Gruft mit dreizehn Familiensärgen.
Abschließend lässt sich sagen, dass der jetzige Zustand des Gebäudes für sehr viele positive Überraschungen gesorgt hat und eine Schlossführung sehr zu empfehlen ist.

     
     


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  Schriftführerin Rita Hoge, scheidende Protokollführerin Elisabeth  Claus, Vorsitzende Elfi Runge

Kassenbericht der Kassenwartin Winnie Brenholdt-Stocks

Beisitzerin Kirsten Görling, Kreisvertreterin Silke Eckeberg, Renate Drögemüller

 

Auch der neue Vorstand 2007 ist bereit für seine Mitglieder so manche Dinge auszubaden!

 

19. Februar 2007

Jahreshauptversammlung  
im Gasthof „ Zur Mühle“ in Dersau

Für das Vorstandsteam begrüßte Elfi Runge die Anwesenden. Auf der Tagesordnung standen Tätig- keitsberichte und Wahlen. Frau Runge brachte zum Ausdruck, dass der Verein  bemüht ist, verstärkt Themen anzubieten, die auch junge Frauen ansprechen, um neue und jüngere Mitglieder zu gewinnen. Tradition an die nachfolgende Generation zu übergeben, ist nur möglich wenn Nachwuchs bei den Vereinen vorhanden ist.


In ihrer letzten Amtshandlung als Protokollführerin brachte Elisabeth Claus das Programm 2006 allen noch einmal in Erinnerung.


Die finanzielle Situation des Vereins wurde durch die Kassenwartin Winnie Brenholdt-Stocks dargelegt.  Renate Busch als Kassenprüferin bestätigte der Kassenwartin eine einwandfreie Kassenführung, so dass die beantragte Entlastung der Kassenwartin und des Vorstands einstimmig erfolgte.

Frau Silke Eckeberg überbrachte als Vertreterin des KreisLandFrauenVerband Plön herzliche Grüße, berichtete über die nächsten Veranstaltungen auf Kreisebene und stellte auch die vom KLVP geplanten Reisen vor. Nach einer Kaffeepause wurden die anstehenden Neu- und Wiederwahlen in offener Abstimmung durchgeführt

 
Gewählt wurden:
a) Stellvertr. Kassenwartin – Dörte Petersen, Dersau
b) Protokollführerin – ClaudiaScharmukschnis, Kalübbe
c) Beisitzerin – Annette Joost, Kalübbe
d) Beisitzerin – Kirstin Görling, Ascheberg
e) Kassenprüferin – Annegret Wensien, Dersau


Im Anschluss an die Wahlen gab Elfi Runge einen ersten Ausblick auf das Jahr 2007.

     
     


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  Frau Sinje Ratjen, geprüfte IHK Barmixerin

Als erstes wurde der Cocktail "Good Life" kredenzt

 

Cocktail "Peppone" alkoholfrei und unheimlich lecker

 

Selbst beim alkoholfreien "Good Life" kam Stimmung auf

Der Cocktailabend zog auch die jüngere Generation an

 

13. März 2007

„Cocktails mixen“

Nicht nur an heißen Sommertagen sind sie die perfekte Abkühlung – fruchtige und frische Cocktails schmecken auch an einem schönen Frühlingsabend!

Frau Sinje Ratjen, geprüfte IHK Barmixerin besuchte uns mit ihrer mobilen Cocktailbar in Ascheberg im „Restaurant- Café am See“ und bereitete 60 Mitgliedern und Gästen einen genussvollen Abend.
Um einen Cocktail stilgerecht zu servieren, benötigt man das richtige Zubehör. Dazu gehören  die passenden Gläser sowie Shaker oder Messbecher, Barlöffel, Barsieb und vielleicht sogar einen Ice-Crusher.
Frau Ratjen präsentierte in ihrer erfrischenden und humorvollen Art verschiedene Cocktails, darunter auch alkoholfreie, wie z. B. den erfrischenden „Good Life“ bestehend aus Orangensaft, Tonic Water und Grenadine und den giftgrünen „Peppone“. Fruchtige Cocktails, mit einem hohen Saft- oder Sirupanteil eignen sich hervorragend für Partys oder gemütliche „tropische Stunden“.
Viele Cocktailrezepte haben jedoch ein alkoholisches Getränk als Basis. Die Klassiker sind Rum, Wodka oder Gin. Wie bei dem wodkalastigen „Sex on the beach“ oder der „Pina Colada“ , einem der beliebtesten Drinks der Welt! Weißer Rum, Sahne, Cocossirup und Ananassaft sind die Zutaten. Sahnige, frauenfreundliche Drinks sind eher etwas für die Kaffeetafel. Edle Drinks mit Sekt oder Champagner werden in Sektschalen- oder flöten serviert. Ein Essen kann mit einem guten Espresso oder einem ausgesuchten Degistif  abgeschlossen werden. Ob mit oder ohne Alkohol alle Mixgetränke waren köstlich.
Frau Ratjen erklärte uns den Aufbau eines Cocktails, bei dem entweder die einzelnen, genau abgemessenen Zutaten nacheinander in das Glas gegossen oder im Shaker kräftig geschüttelt werden, bis der Metallbecher beschlägt und der Cocktail damit die richtige Temperatur aufweist. Geschüttelt wird kräftesparend -  horizontal in Schulterhöhe.
Bei den Spirituosen sollte man auf eine gute Qualität achten und auch nur hochwertige Säfte oder Sirup verarbeiten. „Ein Cocktail ist nur so gut, wie seine schlechteste Zutat.“ Das Auge will mitgenießen können, darum ist eine schöne Dekoration unabdingbar. Dafür eignen sich Früchte der entsprechenden Jahreszeiten, besonders schön Physalis und Sternfrucht. Die Früchte werden auf  kleine Spieße gesteckt und in das Glas gestellt  oder einzeln an den Glasrand geklemmt. Leicht nachzumachen und ohne Dekoration kommt selbst der „Eskimo Flip“, bestehend aus Selters und Eis, nicht aus. 
Frau Ratjen beeindruckte uns mit ihrem umfangreichen Fachwissen, dass sie in viele amüsante Anekdoten verpackte, die uns oft zum Lachen brachten.

Ihre eiskalten Verführer waren einfach unwiderstehlich!


Weitere Bilder in der Fotogalerie - Cocktails mixen 

     
     


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29. März 2007

Handwerkerkurs „ Selbst ist die Frau“

Eine Umfrage ergab, dass jede zweite Frau es wichtig findet, kleine Reparaturen im Haus selbst ausführen zu können. Aber viele Frauen  haben Angst vor Elektrowerkzeugen.
20 Landfrauen konnten diese Hemmschwelle bei einem Handwerkerkurs in den Räumlichkeiten des Hagebaumarkts Eutin überwinden. Unter fachlicher Anleitung des Mitarbeiters  Herrn Eggert wurde uns der Umgang mit Bohrmaschine, Stichsäge, Handkreissäge, Streichmaß, Winkel  und anderem Werkzeug ausführlich erklärt und durch praktische Übungen vertieft. Herr Eggert bestärkte uns darin, dass Frauen genauso gut und  geschickt tischlern, löten oder schweißen können, wenn man sie nur lässt!
Die erste Aufgabe – ein Loch in eine doppelte Holzplatte bohren – bestanden wir alle mühelos. Zuerst wurde die Bohrmaschine noch  zaghaft zum Laufen gebracht. Nachdem vom Fachmann „etwas mehr Druck“, gefordert wurde, fraß sich der Bohrer mit  der nötigen Kraft  fast mühelos in das Holz und Sekunden später war ein 1A-Loch gebohrt. Schwieriger erwies es sich, ein Loch in einen Stein zu bohren – aber auch das gelang prima. Zwar ist es schwer vorstellbar, wie diese Prozedur über Kopf auf einer Leiter stehend bewerkstelligt werden soll! Eine weitere Herausforderung war die Arbeit mit der Stich- und der Handkreissäge aber unser Kursleiter wurde nicht müde, uns die richtige Führung der Maschinen immer wieder zu zeigen und dann gelang es uns auch, ein gerades Stück von einem Holzbrett abzusägen. Hierbei war schon etwas mehr Gefühl gefragt und sein Spruch  „ Man muss der Säge die Chance geben, dass sie sägen kann“, wurde von allen Frauen beherzigt. Zwischen den Teilnehmerinnen baute sich eine spürbare Solidarität auf, die Tatsache, dass alle anderen genauso ahnungslos waren wie man selbst, machte Mut und dieser wurde belohnt in Form einer Überraschungstüte mit einer kleinen Aufmerksamkeit des Hagebaumarktes, die der Marktleiter Herr Dumath jeder Teilnehmerin überreichte.  
Nach diesem Handwerkerkurs sind wir noch  keine „Meisterinnen“ – aber die Angst, bei Arbeiten mit einem Elektrowerkzeug an einem Stromschlag zu sterben, hat deutlich abgenommen und eines ist sicher :
"Mit der Bohrmaschine in der Hand kommen wir jetzt durch jede Wand !"

     
     


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  Ute Gudegast  vom Vorstandsteam und Dr. Peschel, ärztlicher Direktor der Mühlenberklinik

Imposantes Treppenhaus in der Wandelhalle der Mühlenbergklinik

Schriftführerin Rita Hoge und  Rita Steffen beim Testen der Rapstherapie

Wandelhalle in der Mühlenbergklinik

Stockwerk zu den Patientenzimmern

Kaffeepause im Vortragsraum

 

20. April 2007

Starke Knochen – ein Leben lang

Aktion 2006 des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein, unterstützt von der Ärztekammer, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung und dem Landessportverband.

58 Mitglieder und Gäste folgten der Einladung Dr. Ulrich Peschel’s, dem ärztlichen Direktor der 2006 neu eröffneten Malenter Mühlenbergklinik.
Auf einem Rundgang durch das  Rehabilitationszentrum erhielten wir  einen Einblick in das umfangreiche moderne Therapieangebot, das von Herz-Kreislauf- über Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zu orthopädischen und psychosomatischen Erkrankungen reicht. Die dort bei Arthroseerkrankungen der Hände und Füße angewandte Rapstherapie konnten wir selbst testen, indem wir unsere Hände in warmer Rapssaat kneteten.
Über ein freundliches, offenes Treppenhaus ging es in die oberen Etagen. Dort konnten wir einen Blick in ein freies Zimmer werfen. Hochwertig eingerichtet erinnert dieses Einzelzimmer nicht mehr an ein Krankenhauszimmer. Eine große Nasszelle, Fernsehgerät und ein toller Blick ins Grüne sorgen für das nötige Wohlbefinden. Zurück ging es durch die große pflanzen- und säulengeschmückte Wandelhalle. Verschiedene Läden, eine Orthopädie- werkstatt, und auch ein Internetcafe sind vorhanden.
Nach einer kurzen Kaffeepause hielt Dr. Peschel einen Vortrag zum Thema Osteoporose. Er erläuterte  u. a. Ursachen, Symptome und Therapien der Osteoporose sowie Vorbeugungsmaßnahmen. Die Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen bei der Knochenmasse verstärkt ab- und nur noch vermindert aufgebaut wird. Der Knochen verliert dadurch seine optimale Struktur und ist weniger belastbar.
Osteoporose wird meist erst bemerkt, wenn ein Knochen bricht. Risikofaktoren sind Vererbung, Bewegungsmangel, Rauchen und falsche Ernährung. Eine große Rolle spielen auch die Hormone. Frauen sind von Osteoporose viermal häufiger betroffen als Männer - vor allem wegen der hormonellen Umstellung in den Wechseljahren. Aber auch junge Mädchen mit Essstörungen sind durch Knochenschwund gefährdet. Ca.7Millionen Deutsche sind derzeit von dieser häufigen, aber oft vermeidbaren Krankheit betroffen.
Unser Skelett soll ein Leben lang seine stützende Funktion behalten. Der Mediziner betonte, dass hierbei eine „knochenfreundliche“ Lebensweise helfen kann.  Milch, Joghurt und Käse sollten das ganze Leben lang als ständige Begleiter auf dem täglichen Speiseplan stehen. Eine calciumreiche Ernährung in Verbindung mit dem Vitamin D, das durch ausreichende Sonnenbestrahlung im Körper gebildet wird, ist die Basis, damit die Knochen fit und gesund bleiben.  Regelmäßiger Sport stärkt unser Knochengerüst, der natürliche Abbau der Knochenmasse wird dadurch deutlich vermindert. Joggen, Walken, Krafttraining selbst Alltagsbewegungen wie Treppensteigen und Gartenarbeit halten die Knochen fit.
Osteoporose ist vermeidbar und behandelbar. Wer bereits Fälle von Osteoporose in der Familie hat, trägt ein erhöhtes Risiko. Bei Risikopatienten ist eine Knochendichtemessung über die so genannte DXA-Methode (sehr strahlungsarm) sinnvoll. Ultraschallmessungen am  Finger oder an der Ferse sind dagegen nur bedingt aussagekräftig.

     
     


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  Durch blühende Rapsfelder. Auf dem Weg von Wahlstorf nach Kühren

Die von den Ehemännern vorbereitete 2. Frühstückspause an der Alten Schwentine

Großes Kuchenbüfett im Reesdorfer Gartencafé

Klosterkirchenführung in Bordesholm mit Herrn Nils Claasen.

Marita hatte die Karte voll im Griff, Winnie wollte auch mal sehen, wo wir uns befinden.

Herr Johannes Schramm führte uns durch den Lehrpfad Kulturlandschaft Bothkamp-Hof Siek

Die Überraschung war gelungen. Plötzlich saßen wir "Hoch auf dem gelben Wagen" anstatt auf dem Drahtesel.

Im Café des Kräutergartens re-natur in Stolpe ließen wir die Tour ausklingen.

 

04.-06. Mai 2007

3-tägige Radtour
in die Umgebung von Bordesholm

Seit vielen Jahren findet im Frühjahr eine 3-tägige Radtour statt. In diesem Jahr hatten Trudel Möller, Marita Weke, Annegret Wensien und Inge Krützfeldt die Fahrt organisiert.

Ein ausgefülltes Programm war vorbereitet worden, - schon am Freitagvormittag war die Überraschung groß, als unterwegs ein 2. Frühstück im Grünen (von den Ehemännern) vorbereitet war.
Im "Reesdorfer Gartencafé" wurde nachmittags eine Pause eingelegt, ausgiebig Kaffee getrunken und die köstlichsten Kuchen probiert.
Im Anschluss fuhren wir zu unserem Übernachtungs-quartier an den Einfelder See nach Mühbrook zum Hotel "Seeblick".

Samstagvormittag radelten wir nach Bordesholm und erlebten mit Herrn Nils Claussen in der Klosterkirche eine interessante Führung.
Danach fuhren wir auf verschlungenen, kleinen Wegen, u.a. den Eidertalwanderweg und kamen dabei kaum mit viel befahrenen Straßen in Berührung, d.h. wir konnten gemütlich unsere Route fahren, uns unterhalten und die Natur genießen. Ein sehr großes Kompliment für die Ausarbeitung dieser Strecken.
Nachmittags sind wir auf  Hof Siek angekommen und 2 Stunden auf dem „Lehrpfad der Kulturlandschaft Bothkamp – Hof Siek “ gewandert. Herr Johannes Schramm vom Lehrpfad-Team hatte die Führung übernommen und brachte uns die Zusammenhänge zwischen Saat, Wachstum und Ernte näher. Es war sehr interessant für uns Verbraucher und ist wirklich ein lohnendes Ausflugsziel.
Anschließend kehrten wir in der "Landgaststätte Leckerhölken" zum Kaffeetrinken ein.
Die Rückfahrt ins Hotel fand weiterhin auf  kleinen netten Wegen statt. Wir kamen früh genug an, so dass noch Zeit zum Ausruhen blieb, bevor es zum gemütlichen Teil überging.
Unsere Organisatorinnen hatten abends ein Bingo-Spiel vorbereitet. Wir hatten viel Spaß und ganz früh war es auch nicht, als wir uns trennten (die Nachtruhe begann).

Sonntagmorgen sollte die Reise dann wieder  Richtung Ascheberg gehen.
Groß war unsere Überraschung als wir feststellten, dass wir ein Stück des Weges mit der Kutsche fahren sollten. Die Fahrräder der Hälfte der Reiseteilnehmer wurden verladen und los ging es „Hoch auf den gelben Wagen“ der Familie Voigt aus Tasdorf. Die andere Gruppe radelte dem Wechselpunkt, inmitten des Naturparks Dosenmoor, entgegen.
In Negenharrie beim Restaurant „Zum alten Haeseler“ trafen die beiden Gruppen dann wieder zusammen, um dort ein köstliches Mittagsmahl einzunehmen.
Von dort fuhren wir dann gemütlich weiter nach Stolpe, wo wir im „re-natur KräuterPark“ beim Kaffee die Tage Revue passieren ließen, und unsere Wege sich in Richtung Dersau, Kalübbe, Stocksee, Ascheberg und Plön trennten.

Die Radtour fand unter Superbedingungen statt. Entsprechend gut war die Laune. Beim gemütlichen Miteinander ergaben sich im Laufe der 3 Tage viele nette Gespräche. Die Strecken, die täglich gefahren wurden, waren gut zu schaffen, das Tempo war angemessen, es wurde gewartet und Rücksicht genommen. Am Ende der Tour zeigte unser Tacho einen Stand von 120,3 Kilometern.

Unser Dank gilt unserem Führungsquartett, ohne deren unermüdlichen Einsatz so ein außerordentliches Erlebnis für uns nicht möglich gewesen wäre!

Weitere Bilder in der Fotogalerie - 3-tägige Radtour 2007

     
     


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09. Mai 2007

LandFrauenTag 2007 in Neumünster

Das Rahmenprogramm für den LandbrauenTag 2007, der am 9. Mai 2007 in Neumünster stattfand, wurde dieses Jahr von den LandFrauen aus dem Kreis Ostholstein gestaltet. Noch vor dem offiziellen Programm konnte man in Ruhe durch die Holstenhallen bummeln und an verschiedenen Ständen die Arbeiten und Aktivitäten der Ortsvereine bewundern und erwerben. Die Präsidentin des LandfrauenVerbandes Schleswig-Holstein eV., Frau Helga Klindt, eröffnete den LandFrauenTag, der gleichzeitig sein 6ojähriges Jubiläum feierte. Sie begrüßte 2300 LandFrauen und etwa 30 Herren an diesem Nachmittag. Erfreut stellte sie fest, dass die Holstenhallen wieder bis auf den letzten Platz gefüllt waren. Wie in allen Jahren war der LandFrauenTag auch 2007 wieder ein Tag der Gespräche und Begegnungen.

In der anschließenden Talkrunde „Kinder wie die Zeit vergeht“ diskutierten Frau Klindt, Frau Lenz (Präsidentin Bundesverband), Frau Prunskiene (Landwirtschaftsministerin aus Litauen). Renate Finck (ehem. Vorsitzende Landesfrauenrat), Iris Comdühr (Bund der Deutschen Landjugend) und Herr Steensen (Präsident des Bauernverband Schleswig Holstein) über die Aktivitäten der LandFrauen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In den Gründungsjahren bildeten hauswirtschaftliche Themen den Schwerpunkt, aber schon 1986 konnten LandFrauen an EDV - Kursen ihrer Vereine teilnehmen. Heute ist es das Ziel, die sozial-, berufs- und gesellschaftspolitischen Interessen aller Frauen im ländlichen Raum erfolgreich zu vertreten. In der Podiumsrunde wurden die Aktivitäten der LandFrauen wie z.B. Bauernhofcafés und Ferien auf dem Bauernhof, die Ernährungsberatung in Kitas und Schulen hervorgehoben.

Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von Sängern der Eutiner Festspiele, die mit Evergreens aus verschiedenen Musicals (z. B. „New York, New York“) sowie mit dem parodistischen Fliegen — Duett das Publikum begeisterten. Für die Jubiläumsaktion „60 Jahre - 60 Pflanzen“, die den Erhalt der Artenvielfalt von Fauna und Flora in unserer großartigen Landschaft zum Ziel hat, übernahm Landwirtschaftsminister Christian von Boetticher gern die Schirmherrschaft. In seiner humorvollen Ansprache brachte der Minister zum Ausdruck, dass der schwierige strukturelle Wandel ohne die Arbeit der LandFrauen kaum machbar gewesen wäre. Stellvertretend nahmen zwei von 66 Ortsvereinen eine Patenschaftsurkunde sowie die Aussaat für die Wiederansiedlung von heimischen Wildkräutern (z. B. das Wiesenschaumkraut) von dem Minister entgegen.

Der Publizist und Verleger Dr. Florian Langenscheidt hielt seinen Festvortrag sowohl über sein Buch „Das Beste an Deutschland - 250 Gründe, unser Land zu lieben“ als auch über sein Buch „Von Liebe, Freundschaft und Glück.“ In seiner Festrede führte er auf, dass noch nie ein Volk so reich und gleichzeitig so unglücklich war. Wir haben so unendlich Vieles, auf das wir stolz sein können. Wenn wir aber mit Anderen über unser Land reden und über Arbeitslosigkeit, Überalterung oder Innovationsmangel klagen, denken sie oft, wir sprechen von einem anderen Land. Während seiner Rede wurden im Hintergrund die „250 Gründe“ auf einer Leinwand gezeigt, u.a. Landschaften, Gebäude, Unternehmen, Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie viele Lebensmittel - natürlich auch Brandt-Zwieback und Ahoi Brausepulver. In dem Buch „Von Liebe, Freundschaft und Glück“ geht es um das Schönste und zugleich Schwierigste in unserem Leben: Gefühle. Für das Wachsen des Glücks sind „Gute Wetter- und Bodenbedingungen“ notwendig. Darum ist es wichtig: Wachbleiben für die kleinen Glücksmomente des Alltags, die uns innehalten lassen.

     
     


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Herkulesteich



 

 


 

"Helfende Hände"




 




 

Auf der Terasse des Fährshaus in Missunde

 

04. Juni 2007

Ganztagesfahrt nach Schleswig

Auf vielfachen Wunsch unserer Mitglieder war Schleswig das erste  Ziel unseres diesjährigen Tagesausfluges. Pünktlich erreichten wir mit dem Bus das Schloss Gottorf und am Parkplatz war Zeit,  Kaffee und Croissants zu genießen. Die Sonne war mit dabei, als wir uns dann auf den Weg zum Schlossgarten machten. Aufgeteilt in Gruppen, wurde entweder das Globushaus oder  die Gartenanlagen zuerst besucht. Was von den damaligen Zeitgenossen als Weltwunder betrachtet wurde, wollten wir Ascheberger Landfrauen jetzt als die orginalgetreue Rekonstruktion des Gottorfer Globus von 1650 (3,20m Durchmesser)  kennen lernen. Für die  erste Gruppe sollte die spannende Führung  im Globushaus beginnen.Im Schloss Gottorf hat der neue Riesenglobus Platz hinter großen Glasfronten in einem modernen zweistöckigen Haus im Barockgarten gefunden.
Durch die riesigen Fenster des Globussaales war es uns möglich, den neuen Gottorfer Globus schon von außen zu sehen. Viele Informationen auch  zur Landesgeschichte bereicherten unseren Rundgang im Globushaus und dann war es endlich soweit.
In kleinen Gruppen nahmen die ersten Mutigen im Inneren des „begehbaren“  Globus Platz und er begann sich zu drehen. Die Neigung der Erdachse des Globus beträgt 54.31 Grad und entspricht damit der geographischen Breite Schleswigs. Ähnlich einer Landkarte, die stets genordet abgebildet und aufgehängt wird, baut man einen Globus so auf, dass seine Achse möglichst parallel zur Erdachse liegt. Erst dann kann die Weltkugel so ausgerichtet werden, dass sich der auf dem Globus dargestellte geografische Standort exakt am obersten Punkt der Kugel befindet. Somit konnten wir im Inneren der Kugel das Himmelsgewölbe - so wie den echten Himmel- über Schleswig wahrnehmen.  Die ganze Architektur des Globushauses orientiert sich an der besonderen Bedeutung der Erdachse. Das Größen- und Entfernungsverhältnis  entsprechen dem Verhältnis von Erde und Mond im Maßstab 1:30 Millionen .Zusammen mit der stilisierten Erdachse geben diese gestalterischeren Elemente einen Hinweis auf den faszinierenden Inhalt des kleinen Museums. Im Mai 2005 wurde das Globushaus mit dem neuen Gottorfer Globus sowie Teilen des Gartens eröffnet. Seitdem  hält  das Interesse der  nationalen und  internationalen Gäste an diesen Attraktionen an, und ein Besuch dort ist sehr lohnenswert. Zur Landesgartenschau im Jahr 2008 wird empfohlen, Termine zeitig zu „buchen“. Die Umsetzung der gesamten Anlage wurde erst durch das großzügige Engagement verschiedener Stiftung möglich. Die Bedeutung des Barockgartens beruhte neben seiner ungewöhnlichen Anlage als Terrassengarten vor allem in seiner Pflanzenvielfalt. Friedrich III. war mit Recht  stolz darauf. Es wuchsen ca. 1200 (bei uns nicht heimische) Pflanzen, deren Beschaffung und Pflege kostspielig war.  So wurde der Garten damals zu einer botanischen Sensation. Obwohl der Garten ca. 250 Jahre lang  der Pflege entbehrte, haben sich rund  20 Arten (Stinzenpflanzen) auch in den angrenzenden Waldgebieten erhalten. Bei der Wiederherstellung  des barocken Gartens galt es, diese Pflanzen zu bewahren. Sie wurden kartographisch erfasst, einzelne Exemplare wurden ausgegraben und am botanischen Institut  der CAU in KIEL vermehrt. In den kommenden Jahren kann daher  mit diesen Pflanzen und mit den im Gottorfer Codex  wiedergegebenen Arten ein authentischer Einblick in die frühbarocke Pflanzenverwendung gegeben werden. Anschaulich machte uns die fachkundige Begleitung auf die Besonderheiten in der sehr gepflegten Gartenanlage dieses Barockgartens  aufmerksam. Man kann sich auf die weitere Fertigstellung zum Termin der Landesgartenschau 2008 bereits heute freuen.
Nach dem Mittagessen im Fährhaus in Missunde  nahm uns der Raddampfer „Schlei Princess“ auf die 2- stündige Schiffsreise nach Kappeln mit.. Herrliche Eindrücke von Landschaft und Siedlungen an der Schlei begleiteten uns bei Wind und Sonne. Das Kaffeegedeck wurde an Bord serviert. Die Zeit für die Sehenswürdigkeiten  in Kappeln konnte  jede von uns nach  eigenen Vorlieben nutzen. Ein herzliches  Dankeschön an die Reiseleitung für diesen schönen Ausflugstag.  

     
     

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Dersauer Ortswappen

Der persönliche Traumgarten der Familie Fabrizius


Symphonie in Blau, der Garten der Familie Müller

 Natursteine unterstreichen die Schönheit des Gartens der Familie Wensin


Kletterrosen und Clematis verschönern das Friesenhaus der Familie Günzel


Der geschwungene Steg über den Teich in dem großen Garten der Familie Möller


Bereicherung des Gartens der Familie Tietgen ist dieser muntere , kleine Bachlauf


Die gemütliche Gartenterrasse der Familie Busch

Das neugierige Pony schaut  in den Garten der Familie Lafrentz


Der Garten der Familie A. Biss erhält die besondere Note durch ihre Hanglage

Der Bauerngarten der Familie I. Biss


Für die Verbindungen zwischen den 10 Gärten war sogar ein Taktor-Fahrdienst organisiert

 

04. Juli 2007

Blütenzauber in Dersaus Gärten

„Blumen sind das Lächeln der Erde“
(Ralph Waldo Emmerson)

Im Frühjahr und Sommer laufen Gartenliebhaber (und ihre Gärten) zu Höchstform auf.

10 stolze Gartenbesitzer in Dersau öffneten am 04.Juli 2007 ihre grünen Wohnzimmer. 50 LandFrauen aus Ascheberg und Umgebung kamen zum Staunen, zum Erfahrungsaustausch  und um sich Anregungen für die eigenen Beete zu holen.


1994 wurde das Haus in Dersau bezogen und ich vom Gartenvirus befallen“, erzählte uns Frau Angelika Fabrizius und führte uns durch ihren persönlichen Traumgarten. Um das ehemalige Feuchtgebiet hinter dem Haus zu diesem schönen Naturgarten zu gestalten, war viel Arbeit und Ideenreichtum erforderlich. Der Sumpf wurde ausgehoben und machte einem Teich Platz. Geschützt durch Hecken blühen hier verschiedene Rosen, Storchschnabel und Lavendel. Aber auch das Wiesenschaumkraut und Kälberkraut dürfen hier ungestört wachsen.

Im nächsten Garten „Am Müllerberg“ bewachte ein Bernhardiner am Eingang einen in voller Blüte stehenden Hibiskus. Hier erwartete uns eine „Symphonie in Blau“. Viele liebevoll zusammengetragene (blaue) Utensilien beleben den Garten. Blaublühende Hortensien, weiße Margeriten und die immergrüne Hecke bilden eine schöne Farbkombination. Der eigene Brunnen – von einem Wünschelrutengänger aufgespürt – sorgt für das nötige Gießwasser. Bilder aus dem Jahr 2000 zeigen ein kahles Grundstück, hier war wirklich ein „grüner Daumen“ nötig, um diese Oase zum Wohlfühlen zu schaffen.

„Steinreich“ ist Familie Wensien. 12 t Felsen in allen Größen hat der Hausherr für die Natursteinmauer der Terrasse und am Teich verarbeitet. Großzügig geplant und sorgfältig gepflegt zeigt sich der Teich, der von einem Quellstein mit einem kleinen Wasserfall gespeist wird. Eine Bank am Staudenbeet ist der Lieblingsplatz im Frühjahr, sie gewährt einen herrlichen Blick auf gelbe Rapsfelder. Im Sommer wird der Platz von einer großen Goldulme beschattet.

Am schmucken Friesenhaus von Fam. Günzel fällt sofort die riesige Kletterrose über der Eingangstür ins Auge. Kletterrosen und Clematis ranken und blühen um die Wette. Funkien in alten Töpfen bringen interessante Blattfarben ins Spiel und strahlen Ruhe aus. Die Rosenblätter der alten historischen Rosen verarbeitet Frau Ute Günzel zu ihrer Spezialität “Rosengelee“. Mit passenden Gartenaccessoires wird die Aufmerksamkeit immer wieder auf neue Punkte gelenkt. Wenn die Sonne tiefer steht ist die „Rotweinecke“ ein bevorzugter Platz zum Entspannen  Ein knorriger Apfelbaum sorgt mit seinen Cox Orange bis in den März hinein für die nötigen Vitamine. Nach Auskunft des Hausherrn ist der beste Lagerplatz für die Äpfel die Kelleraußentreppe.

Bei einsetzenden Nieselregen kamen wir zu dem Grundstück von Fam. Möller. Ein geschwungener Steg führt über den Teich in den großen Garten. Alles was zum Urbild von Haus und Hof zu gehören scheint, ist hier versammelt: Wohngarten und Hühnerhof, viele Obstbäume und ein alter Baumbestand. Eine mächtige Weide bietet einen schattigen Feierabendplatz und eine Schaukel wartet auf „Luise“. Und das Schönste: Hier gab es Kaffee und Kuchen. Die Dersauer LandFrauen müssen eine Nachtschicht eingelegt haben, um uns elf verschiedene Torten und Kuchen zu servieren. Eine Köstlichkeit nach der anderen ließen wir uns schmecken.

Nach der Pause schien auch wieder die Sonne und weiter ging zu Frau Ellen Tietgen. Die geschickte Platzierung von Buchsbäumen, vom Ehemann wunderschön in Form gehalten, ist ein besonderer Blickfang. Große Hortensien, darunter die weiß blühende „Annabell“ sind eine Augenweide, ein kleiner Magnolienstrauch protzt mit kuriosen Früchten. Die frühe Blüte der Zaubernuss überbrückt die kalte Jahreszeit. Ein munter, kleiner Bachlauf  bereichert auch diesen Garten.

 Heckenrosen auf der Friesenmauer schmücken den Vorgarten von Frau Renate Busch. Ein „Zaunkönig“ blickt neugierig über die Hecke und erwartet die Gäste. Im Garten zieht der große Perückenstrauch bewundernde Blicke auf sich. Blühende Staudenrabatte, ein Gemüsegarten und Obstbäume runden das Gartenerlebnis ab. Damit der Blauregen nicht die Herrschaft über Haus und Pergola gewinnt, muss er regelmäßig und  kräftig zurück geschnitten werden.

Viel Arbeit beim Rasenmähen erfordert das 3000qm Hanggrundstück von Fam. Lafrentz. Den Mittelpunkt des Gartens bildet der große Teich, in dem sich viele Goldfische und andere Wasserwesen tummeln. Plätze zum Ausruhen laden uns ein und auch für eine Erfrischung ist gesorgt. Der Blick zum Nachbarn wird durch eine Haselnusshecke abgegrenzt, aber der Blick auf die Pferdekoppel ist frei und so kann uns auch das Pony neugierig durch das Gatter beobachten. Frisches Gemüse gedeiht in dem kleinen Nutzgarten am Haus.

Blickfang des Hanggrundstücks von Frau Andrea Biss bildet am Hauseingang eine alte Eiche. Über Treppen gelangt man auf die Terrasse. Eine klare Line bestimmt die Gartenstruktur und setzt mit blühenden Sträuchern, Stauden und Kletterpflanzen überall kleine Blickpunkte. Am Gartenhaus rankt eine dunkelblau blühende Clematis. Durch die unterschiedlichen Höhen wird das Rasenmähen zur Geduldsprobe. Schmuckerdbeerpflanzen und kleine Polsterstauden runden den Eingangbereich ab.

Unser Gartenmarathon endete bei Irmgard Biss in Eichkamp. Ein Bauerngarten schließt sich an die Terrasse an. Rankhilfen für Rosen und Wicken und vielerlei Zubehör, das den Pflanzen beim Wachsen hilft und das Auge erfreut, schmücken die Beete. Selbst die Rehe kommen durch das Weizenfeld und erfreuen sich an dem Gemüsegarten. Manuela Möller, gelernte Floristin, zeigte uns wie aus Gartenblumen ein perfekter Strauß gebunden wird. Abgeschlossen wurde dieser sonnige  Nachmittag mit leckeren Salaten, Würstchen und interessanten Gesprächen an allen Tischen.

Jeder Garten hat sein eigenes Gesicht, das ihm sein Besitzer gegeben hat. Vielen Dank den Gartenbesitzern für ihre Führungen. Irmgard Biss, Trudel Möller und Renate Busch waren für diese Veranstaltung zuständig, herzlichen Dank für diesen schönen Nachmittag. Sogar einen Fahrdienst für die vielen Wege zwischen den Gärten hatten sie organisiert. Ein Traktor mit einem überdachten Anhänger zuckelte mit den Landfrauen durch Dersau.

Weitere Bilder in der Fotogalerie - Offene Gärten 2007

     
     



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10. Juli 2007

Sicherheitstraining auf dem
ADAC-Verkehrsübungsplatz Boksee

Das Sicherheitstraining stand unter dem Motto
"Älter werden - sicher fahren"


Etwas flau im Magen war den 10 Landfrauen wohl doch, als sie sich am 10 Juli nach Boksee auf den Weg machten, um am Sicherheits-Fahrtraining teilzunehmen.
Nach einer kurzen Einführung und versehen mit Sprechfunkgeräten ging es dann gleich zur Sache. Jede Frau stieg in ihr eigenes Auto und fuhr unter Anleitung erst einmal einige Runden Slalom und Kurven, um das Gelände kennen zu lernen. Angeleitet über das Sprechfunkgerät probierte jede Landfrau, was sie sich und ihrem Auto abverlangen konnte. Interessant war es zu erleben, dass ABS den Bremsweg zwar nicht verkürzt, aber das Auto in der Spur hält.
Um richtig zu bremsen zu können, ist es wichtig die richtige Sitzposition zu haben. Fest im Rücken und nicht zu weit weg vom Bremspedal. Das Bein darf bei getretener Bremse nicht durchgestreckt sein, da man sonst nicht genug Kraft hat richtig zu bremsen. Es kommt darauf an in einer Gefahrensituation den Mut zu haben die Bremse sofort voll durchzutreten und, sehr wichtig, auch festzuhalten. Auf keinen Fall die Bremse loslassen und anfangen „stotternd“ zu bremsen, diese Funktion übernimmt das ABS (Anti-Blockiersystem).
Anschließend wurden die Landfrauen auf`s Glatteis geführt, dabei wurde getestet wie sich das Auto auf glatter Straße verhält. Durch einige Bremsübungen auf der glatten Fläche wurden die Frauen sicherer und sehen dem nächsten Winter ganz gelassen entgegen.
Bei der Abschlussbesprechung waren sich alle einig, dass das Sicherheits-Fahrtraining ein tolles Erlebnis war und zur Nachahmung sehr zu empfehlen ist.

Weitere Bilder in der Fotogalerie - Sicherheitstraining beim ADAC

     
     


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01. August 2007

Ganztägige Radtour 2007
"Tour de Plön"

Petrus hatte ein Einsehen mit den LandFrauen aus Ascheberg und Umgebung. Nach tagelangem Dauerregen schien am 1. August wieder die Sonne und begleitete uns auf unserer Fahrradtour rund um Plön. Um 09.00 Uhr starteten 35 LandFrauen zu ihrer traditionellen Tagesradtour. Die erste Etappe führte uns nach Plön, das kräftige Auf und Ab des Radweges lässt jedes Radlerherz auf dieser Strecke schon einmal höher schlagen! Superpünktlich erreichten wir Plön.
Wir alle kennen Plön – die Kinder zur Schule fahren oder mit der Einkaufsliste in der Hand durch die Stadt hetzen – aber eine Stadtführung hatte noch niemand mitgemacht. Frau Fortmann zeigte uns in dem zweistündigen Rundgang am Strandweg entlang, durch die Twieten, im Schlossgebiet und dem Besuch der Johanniskirche ein romantisches und malerisches Plön, halt so wie Urlauber unsere Stadt kennen.
Nach diesem Zwischenstopp ging es weiter nach Behl. Die Nase in den Wind halten und sich einfach rollen lassen, so ging es natürlich nicht! Auch auf dieser Strecke mussten wir am Berg kräftig in die Pedale treten. Oben angekommen, gelangt man umso schneller hinab nach Behl, wo eine Besichtigung des Gutes und der Käserei auf dem Programm standen. Herr Burgemeister erklärte uns den Ablauf in der Meierei. Täglich werden hier 500 Kühe gemolken, die anfallenden ca. 11000 l Milch werden zu  köstlichen  Käsespezialitäten ( 180 to im Jahr ) verarbeitet. Wir verkosteten den 5-Seen-Käse, den Gutskäse, den Bärlauchkäse und den Bockshornkleekäse und jede Geschmacksrichtung fand ihre Liebhaber. Der Besuch des Gutes führte uns zu dem Melkkarussell, in die Kuhställe und auch zu den Kälbern.
Da die Mägen langsam zu knurren anfingen, wurde zügig „aufgesattelt“ und die Räder vorbei am Trakehnergestüt Hohenschmark in Richtung Timmdorf gelenkt. Der nächsten Steigung mussten wir Tribut zollen und von unseren Rädern steigen und schieben. Das letzte Stück ging es auf unbefestigtem Weg nach Timmdorf, dass im Jahre 1372 erstmals in einer Kaufurkunde erwähnt wurde. Eingebettet zwischen dem Behlersee, Langensee und Dieksee liegt das Dorf auf einer Halbinsel. Mit einem gekonnten „Einkehrschwung“ erreichten wir  den „Langasthof Kasch“, wo uns ein reichhaltiges Mittagessen erwartete.
Nach einer ausgiebigen  Pause machten wir uns wieder auf den Weg, durch die wunderschöne schleswig-holsteinische Landschaft mit herrlichen Ausblicken auf die verschiedenen Seen. Die folgenden Kilometer durch den „Adlerhorst“, ein Klassiker unter den Zeltlagern, schlängeln sich immer am Wasser entlang. Am Zeltplatz erwartete uns schon ein „LandMann“. Um einer Muskelverhärtung oder Krämpfen vorzubeugen hatte Herr Jörn Mielke gut gekühlte „Medizin“ mitgebracht, die wir gerne einnahmen.
Nach dieser kurzen Verschnaufpause fuhren wir gemütlich weiter nach Plön und dort am Strandweg entlang bis zum Schloss. Unser letzter Stopp war das Cafe „ Alte Schlossgärtnerei“. Durch die Aktivitäten seiner Besitzerin, Dorit Dahmke, wird der Garten als lebendige Bühne für Kunst und Kultur genutzt. Bei duftendem Kaffee und einem leckeren Stückchen Birnen-Mohntorte mit Marzipan und viel Sahne, Möhrenkuchen ohne Sahne oder Himbeerwickeltorte (die Beeren wurden am Morgen im Schlossgarten gepflückt!) genossen wir die Idylle unterhalb des Schlosses. Diesen versteckten Garten, mit den vielen Kräutern, Sträuchern, Obstbäumen und Blumen, mit allen Sinnen wahrzunehmen war der krönende Abschluss unserer Radtour.
So gestärkt schafften wir auch die letzten Kilometer zurück nach Ascheberg. Die Strecke im Griff, keine Panne, keinen Unfall, so „erfuhren“ wir einen herrlichen Tag auf dem Rad und erreichten fast planmäßig!!! wieder Ascheberg.

Weitere Bilder in der Fotogalerie - Ganztägige Radtour 2007

     
     


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Bilder von der Aufführung
© Neue Eutiner Festspiele gGmbH
 
 





 






 


 

 

08. August 2007

Opernabend im Eutiner Schlossgarten

Alljährlich locken im Juli und August die Eutiner Festspiele mit ihrem attraktiven Programm zahlreiche Besucher an. Zu der Aufführung am 08. August 2007 von Jacques Offenbachs romantischer Oper „Hoffmanns Erzählungen“ auf den „Eutiner Hügeln“ fuhren 30 LandFrauen und Gäste aus Ascheberg. Das Wetter feierte mit – der wechselhafte Sommer legte eine Pause ein - und wir erlebten in einer der schönsten deutschen Freilichtbühne  am Seeufer des  Schlossgartens in Eutin  einen wunderschönen  Opernabend. „Hoffmanns Erzählungen“ gehörte in diesem Jahr zu den Neuinszenierungen in Eutin. Der weltweit berühmte Tenor Robert Chafin gab sein Eutin-Debüt als „Hoffmann.“ Auch die chinesische Mezzosopranistin Qin Du (in der Darstellung des Niklaus) stand  zum ersten Mal in Eutin auf der Bühne. Einem großen Publikum sind vor allem die Arien “Phöbus stolz im Sonnenwagen“, die Barcarole „Schöne Nacht, du Liebesnacht“ und die scherzhafte Ballade vom Zwerg Kleinzack bekannt. Im Mittelpunkt der Oper steht der  berühmte Dichter E.T.A. Hoffmann der unglücklich in die gefeierte und berühmte Sängerin Stella  verliebt ist.  In dem Stadtrat Lindorf hat er jedoch einen ehrgeizigen Konkurrenten. Lindorf hat alles, was Hoffmann fehlt: Geld, Macht und Erfolg.  Stella beabsichtigt, sich nach der Theatervorstellung mit Hoffmann zu einem Stelldichein zu treffen. Ihr Diener  soll Hoffmann die Einladung überbringen. Der Stadtrat Lindorf versucht dies mit allen Mitteln zu verhindern. Schlecht gelaunt betritt der Dichter Luthers Weinstube. Trunken von Liebesschmerz und Wein erzählt er den zechenden Studenten die fantastischen Geschichten seiner drei großen Liebeserlebnisse,  die vor den Augen der Zuschauer lebendig werden. Er erinnert sich an die drei Frauen, die er in seinem Leben wirklich liebte und verlor. Die schöne, seelenlose Olympia, in die sich der Dichter unsterblich verliebte, ist nur ein verzauberter Apparat gewesen. Als die Puppe außer Kontrolle gerät und zerstört wird, ist Hoffmann Zielscheibe des Spottes. Auch seine nächste Geliebte, die ehrgeizige Antonia, Tochter einer verstorbenen Sängerin, verliert Hoffmann auf unheimliche Weise. Antonia hat von der Mutter nicht nur die Stimme sondern auch die Schwindsucht geerbt. Aus Furcht davor, seine Tochter zu verlieren, verbietet ihr der Vater das Singen. Doch ein seltsamer Doktor zwingt Antonia zu singen. Hoffmann findet die sterbende Geliebte. Auch die dritte Frau, die skrupellose Kurtisane Guiletta steht im Banne einer dämonischen Macht. Sie verführt Hoffmann und entreißt ihm sein Spiegelbild um es dem Bösen zu opfern.  Dem Dichter ist im Laufe seiner Erzählungen klar geworden, dass auch Stella ihn nur zerstören würde. Niklaus, Hoffmanns treuer Freund, versucht immer wieder vergebens, den einst erfolgreichen Künstler in das wahre Leben zurück zu holen. Nachdem die anwesenden Gäste gefesselt Hoffmanns Liebesleid angehört haben und der Dichter berauscht zusammengesunken ist, nutzt der triumphierende Lindorf die Gunst der Stunde: Er holt Stella, um ihr den Poeten in seinem ganzen Elend zu zeigen, woraufhin sich die Künstlerin von Hoffmann abwendet. Der tragische Held erliegt seinen Wahnvorstellungen.

Für ihre großartigen Leistungen wurden die Künstler mit stürmischem Beifall vom Publikum belohnt. Nach diesem musikalischen Abendschmaus machten wir uns mit den Besuchermassen  auf den Heimweg. Durch den dunklen, spärlich beleuchteten Schlossgarten ging es nun auf die Suche nach dem irgendwo in Eutin abgestelltem Auto! Kurz nach Mitternacht – es war immer noch 19° warm – ereichten wir wieder Ascheberg.

     
     


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26. September 2007  

SchokoLadenSeminar


Am 26. September um 19.00 Uhr trafen sich in Plön  
zwölf junge Ascheberger LandFrauen, um an einem Schokoladenseminar
in den Räumen der
       SCHOKOBOUTIQUE
"Stenkamp‘s SchokoLaden" teilzunehmen.
Alle waren guter Stimmung und neugierig auf die kommenden Stunden.
Herr Stenkamp begrüßte uns, stellte uns zwei seiner Mitarbeiterinnen vor, darunter Frau Julia Selk, eine selbständige Konditormeisterin, die auch Schokoladenvariationen für "Stenkamp's SchokoLaden" herstellt. Wir erfuhren viel über die Geschichte der Kakaobohnen, worauf es bei den Bohnen ankommt und das Kakao nicht gleich Kakao ist!

Dann demonstrierte Frau Selk uns, wie man Schokolodentäfelchen, -röllchen -schälchen usw. herstellt. Sie goss die Schokolade in verschiedene Formen, die sie übrigens aus dem Baumarkt bezieht. Hierbei spielt die richtige Temperatur eine wichtige Rolle. Danach kamen die Leckereien in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit servierte Herr Stenkamp jedem eine leckere „heiße Schokolade“ in den Geschmacksrichtungen Lavendel“ oder „Chili“. Alle waren begeistert von dem zarten Lavendel- oder dem scharfen Chiligeschmack. Jeder entschied sich dabei schnell für seinen Favoriten.
Auch die verschiedensten zum größten Teil handgefertigten Schokoladen, die im Geschäft verkauft werden, durften wir verkosten. 
Eine Schokoladenart entwickelte sich dabei zum Renner, obwohl sich alle sicher waren, dass man diese Sorte, ohne sie vorher probiert zu haben, nie gekauft hätte. Es handelt sich dabei um eine Schokoladenkreation gefüllt mit Bergkäse, Walnüssen und Trauben!!
Auch zahlreiche andere auf den ersten Blick ,,seltsame Zusammenstellungen" entpuppten sich als äußerst wohlschmeckende Köstlichkeiten.

Dann durfte jeder der wollte auch selbst mal „Hand anlegen“ und probieren die ein oder andere Form auszugießen. Hierbei begeisterte uns alle die Herstellung von kleinen Schokoladenschälchen, bei dem man einen kleinen, aufgeblasenen Luftballon in die Schokolade taucht. Nach der Abkühlungszeit wurde der Ballon angepiekt und man erhielt ein kleines „Dessertschälchen“ aus Schokolade.
Zu guter Letzt verwöhnte Herr Stenkamp unsere Gaumen noch mit einer heißen Trinkschokolade (wobei mehr als 40 verschiedene zur Wahl standen u.a. Zimt, Kokos, Wasabi etc.,) oder an der "Espresso-Bar" mit einem  qualitativ hochwertigen Grappa, Cappuccino, Espresso oder Kaffee.

Die Landfrauen waren so begeistert von dem ungewöhnlichen aber vielfältigen und leckeren Angebot, dass die meisten etwas für Zuhause mitnahmen.

Wer also einmal etwas Besonderes zum Verschenken (auf Kundenwunsch auch nach eigenen Vorstellungen in Bezug auf Geschmacksrichtung und Dekor - Größe bis DIN A4) oder sich  selbst einmal "schokoladig" verwöhnen möchte, sollte unbedingt mal bei "Stenkamp's SchokoLaden" in Plön, Lübecker Straße, vorbeischauen.

Wir danken für diesen informativen, leckeren und schönen Abend.

     
     


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Für die Erntekrone zeigte sich in diesem Jahr die Landjugend Ascheberg verantwortlich
 



Pastor Dr. Garleff aus Bornhöved feierte mit den Aschebergern den Erntedank


Renate Biss vom LandFrauenVerein Ascheberg hielt die Lesungen

 

30. September 2007
 
Erntedankgottesdienst

Erntedank bescherte reiche Gaben! 

Nach alter Tradition waren auch in diesem Jahr wieder viele fleißige LandFrauenhände am Werk, um unsere Michaeliskirche zum Erntedankgottesdienst am 30. September 2007 wunderschön und prachtvoll zu gestalten. Die Erntekrone, Zeichen der Freude und Dankbarkeit an den Gaben der Schöpfung, wurde in diesem Jahr von der Landjugend in die Kirche getragen. Der mit Getreide, Gemüse, Blumen, Obst und anderen genüsslichen Gaben  reich geschmückte Altarraum machte anschaulich, wofür wir danken wollen. Das Erntejahr 2006/07 wurde geprägt durch ein Wetter der Superlative. Dem mildesten Herbst und Winter folgte der wärmste und trockenste April und der nasseste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Trotz all dieser Probleme sorgten die Landwirte mit ihrer Arbeit wieder für eine gute Ernte. Wenn die Ernte eingebracht ist feiern wir das Erntedankfest. So ist das schon über Jahrhunderte hinweg. Noch vor wenigen Jahrzehnten hatte das Erntedankfest eine erheblich stärkere Bedeutung für die Menschen: die Abhängigkeit von Wind und Wetter, die Angst vor Seuchen und Naturkatastrophen war größer, sie war existenziell. Eine reiche Ernte einfahren - das ist es, was sich jeder wünscht. Ganz sicher gehören zur Ernte in unserem Land nicht nur die landwirtschaftlichen Produkte und die Ernte aus unseren Gärten. Zu unserer Ernte gehört auch unser Einkommen, unser Lohn. 2007 wird ein Rekordjahr für Milliardäre! Aber eine große Zahl vieler Menschen hat auch in diesem Jahr nur einen geringen Teil von diesem Erntesegen abbekommen. Auf dieser Erde gibt es noch zu viele, an denen der Segen der Ernte fast ganz vorbeigeht. Es sind die Menschen, denen Nahrung und Lebensmittel fehlen, die heute nicht wissen, was sie morgen essen sollen. „Unser tägliches Brot gib uns heute“ – das gilt auch für unseren Nächsten! Wir alle tragen Verantwortung für die Menschen in anderen Teilen der Welt. Erntedank - recht verstanden - hat immer auch andere Menschen, Menschen in Not, mit im Blick.

Herzlichen Dank allen Spendern der Geld- und Naturalgaben, die so einen vollen Gabentisch ermöglichten. Alle Spenden wurden an die „Christliche Jugendfreizeit- und Erholungsstätte Schloss Ascheberg“ weitergegeben.

     
     


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Haus der Natur - Privates Naturkundemuseum  der Familie Wiese

Die Schnecke Neptunia antiqua lebt sehr selten in der Ostsee ca. in 20m Tiefe

Brunnenhaus mit Reflektorium im Klostergebiet

Altarschrein  im Kloster Cismar

Im Kloster



 



Der angeschlossene Hofladen des Bauernhof-Cafés

 

01. Oktober 2007
 
Erntedankausflug nach Cismar

Einen abwechslungsreichen Nachmittag erlebten 54 LandFrauen aus Ascheberg und Umgebung am 01. Oktober 2007. Da der Bus bis auf den letzten Platz besetzt war und nicht für alle Anmeldungen reichte, fuhr noch ein Privatauto mit. Der traditionelle und sehr beliebte Erntedankausflug führte uns in diesem Jahr nach Cismar. Unser Nachmittag begann mit dem Besuch des Hauses der Natur.  Nach der gemeinsamen Begrüßung durch den Hausherrn Herrn Wiese sen., teilte sich die Gruppe auf, um in einer kleineren Runde das Museum zu besichtigen. Auf einer ca. 500 qm großen Ausstellungsfläche beherbergt das im Privatbesitz der Familie Wiese befindliche Haus der Natur eine Sammlung an naturkundlichen Exponaten, die uns Herr Wiese jun. nun näher erklärte. Zehntausende von Einzelstücken umfasst die Sammlung. Spezialgebiet im Haus der Natur sind die Schnecken und Muscheln. Es besitzt eine der größten privaten Schnecken- und Muschelsammlungen der Welt. In diesem Museum durften wir die Stücke auch anfassen, z.B. die Kaurimuschel (Porzellanmuschel). Ihre Oberfläche ist ganz glatt, herrlich glänzend und einfach wunderschön. Beheimatet ist sie im Indischen Ozean und im Pazifik. Die Muschel diente als Zahlungsmittel und war ein Zeichen für Reichtum und Macht.  Das Schnecken gefräßig sind haben wir Gartenbesitzer in diesem Jahr erfahren, aber das es auch giftige Arten gibt, war uns nicht bekannt. Die Kegelschnecken gehören dazu - ihr Lebensraum sind die tropischen Meere. Mit ihrem nadelspitzen Zahn verspritzen sie ein Nervengift, das so wirksam ist, dass es ihre Beute innerhalb von Sekunden lähmt und tötet. So vielfältig wie die Natur selbst bietet das Museum noch viele andere Ausstellungsthemen, z.B. einheimische und exotische Mineralien, Tiere, Versteinerungen, präparierte Vögel und Säugetiere. In diesem privaten Museum spürt man die Liebe und Leidenschaft seiner Besitzer, die zu fast jedem Stück eine Geschichte erzählen können, so dass die Zeit hier im Fluge verging. Um so viele Informationen und Neuigkeiten zu verarbeiten  war jetzt eine gemütliche Kaffeestunde im Cafe „Zum Ziegelhof“ der Familie Mougin in Grömitz/Lenste angesagt. Hier ließen wir uns in einem stilvollen Ambiente die hausgemachten Torten und den Kaffee schmecken. Anschließend erzählte uns Frau Mougin etwas über die lange Familien- und Hofgeschichte.  Insgesamt bewirtschaftet die Familie eine Fläche von 320 ha. Der Betrieb ist über die Region hinaus bekannt für Spargel, Erdbeeren und frische Himbeeren. Während der Saison sind hier 200 Leute beschäftigt. Unsere Zeit reichte noch, um in dem angeschlossenen Hofladen das eine oder andere erntefrische Produkt, z.B. Schlehensaft, einzukaufen. Jetzt ging es mit dem Bus zurück nach Cismar. Kern des kleinen Ortes ist die größte und bedeutendste mittelalterliche Abtei in Ostholstein. Die Wurzeln des Klosters liegen in Lübeck, wo 1177 das Benediktiner-Kloster gegründet wurde. Vor rund 800 Jahren wurde den Benediktinermönchen ein zu freizügiges und weltliches Leben im so genannten Doppelkloster, in dem Mönche und Nonnen gemeinsam wohnten, vorgeworfen. So wurden sie 1256 „strafversetzt“, weil ihr allzu lockerer Lebenswandel dem damaligen Erzbischof von Bremen sehr missfiel. Die verbannten  Mönche errichteten in Cismar eine große Klosteranlage und machten Cismar zu einem wichtigen geistlichen Zentrum in Holstein. Eine Blut-Christi-Reliquie und ein Partikel der Dornenkrone waren Teil der über 800 Reliquien, die Cismar zu einem wichtigen Wallfahrtsort im Mittelalter machten. Nach der Reformation wurde das Kloster 1560 aufgelöst. Der kostbare Rest des früheren Klosterschatzes ist der Flügelaltarschrein der kurz nach 1300 in einer Lübecker Schnitzerwerkstatt geschaffen wurde. Es ist der älteste geschnitzte Altar, den die Kunstgeschichte kennt. In seinem Inneren wurden die Reliquien aufbewahrt. In dem fünfgiebeligen Gehäuse ist die Lebensgeschichte und Passion Christi dargestellt. In seinen Türmen stehen die Schutzpatrone des Klosters: Johannes, Maria mit dem Kind und Benedikt. Insgesamt schmücken 120 Einzelfiguren den wunderschönen  Altar. Auch eine Altarvase- und ein Kerzenhalter aus der Mönchszeit sind noch vorhanden. Heute ist ein Teil des Klosters Außenstelle des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums und der Chor wird als Gottdienstraum genutzt. Wir besichtigten noch die 1249 für heilig erklärte Johannisquelle im Brunnenhaus, bevor es wieder zurück nach Ascheberg ging. Dieser schöne und auch lehrreiche Nachmittag fand großen Beifall bei allen LandFrauen und wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug.

Weitere Bilder in der Fotogalerie - Erntedankausflug nach Cismar

     
     


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    06. Oktober 2007
 
 

Nordic-Walking-Rallye
Veranstaltung vom KreisLandFrauenVerband Plön
 

Rund 80 Landfrauen trafen sich auf der PIöner Prinzeninsel und absolvierten die erste Nordic-Walking-Rallye des Kreislandfrauen-Verbandes Plön. Sie stand unter dem Motto der Aktion 2006 „Starke Knochen - ein Leben langund erinnerte an den von der Schriftstellerin Regina Först gegründeten Verein „Heute ist ein Lächeltag“, der mit seinen Spenden u. a. das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ unterstützt.

10 LandFrauenVereine des Kreises waren dem Aufruf, einheitlich gekleidet zu erscheinen, auf unterschiedliche Art und Weise gefolgt:
Die Wankendorferinnen kamen als „Landferkel“ in Pink, die Plönerinnen in blau-roter Landfrauenschürze, die Probsteierhagenerinnen hatten sich Tigerschärpen mit Gummiknochen umgebunden, die Walkerinnen vom Hessenstein hatten Schilder mit ihrem Aussichtsturm auf dem Rücken, die Aschebergerinnen trugen gelbe Halstücher und blaue T-Shirts, die Bokhorsterinnen je einen aus Pappe gebastelten Regenbogenfisch. Außerdem machten die Vereine aus Lütjenburg, Schönberg, Schönkirchen und Selent mit.

Den Teilnehmerinnen dieser Rallye wurde aber nicht nur körperliche Fitness abverlangt, die geistige Beweglichkeit spielte eine ebenso große Rolle, denn es galt unterwegs knifflige Fragen zu beantworten und nebenbei noch die Anzahl der roten Bänke am Hauptweg zu zählen.
Die Beantwortung eines am Startpunkt ausgehändigten Fragebogens wurde zwar durch gründliches Studieren der sich auf dem Weg befindlichen Hinweistafeln noch etwas erleichtert, aber an der Badestelle ging es dann richtig zur Sache.
Zunächst versüßte Antje Jandrey mit ihrer Müsliriegelwurfmaschine die Sache zwar noch etwas, aber dann kamen am Stand von Kerstin Riecken Fragen „Rund um die Milch“. Eigentlich sollte man meinen, dass alles bekannt sei, aber wer weiß schon „Wie viel Milch eine Kuh um 1800 gab?“ Oder was genau „Vorzugsmilch“ ist? Plötzlich klafften enorme Wissenslücken(!!!), die aber dazu animierten, spätestens zu Hause, der Sache auf den Grund zu gehen. Mit köstlichen Joghurtproben aus ihrem landwirtschaftlichen Betrieb schaffte es Kerstin Riecken jedoch schnell wieder unsere sehr angestrengten Hirne zu besänftigen.
Dann stellten die von Kathrin Jandrey mit bunten Lebensmittelfarben versetzten Obstsäfte unsere Geschmacksnerven auf eine harte Probe und führten so manchen in die Irre.
Bevor es wieder auf die Piste ging brachten uns die nordic-walking gerechten Dehnungsübungen, unter Anleitung von Helgard Stahl, wieder den nötigen Schwung, der uns mit Leichtigkeit bis ans Ende der Prinzeninsel führte. Hier wurden wir von der Ernährungsberaterin Renate Jacobshagen erwartet, die uns an hand verschiedener Mineralwässer die Zusammensetzung und Wechselwirkung von Calcium und Natrium näher brachte und den deutlichen Geschmacksunterschied spüren ließ. Dieser „kleinen Lehrstunde“ folgte natürlich sogleich ein „schriftlicher Wissenstest“ und immer noch rote Bänke zählen!
Nun hatten wir es fast geschafft, aber da war ja noch die Aufgabe aus Naturmaterialien etwas zu basteln. Gesammelt hatten wir ja schon auf der ganzen Strecke, aber ganz so einfach war die Sache nicht. Schließlich musste es transportsicher gestaltet werden. Herausgekommen ist, unserer Meinung nach, ein wundervolles herbstliches Gesteck, dass wir am Ziel den Preisrichtern überreichten.
Nach einem gemeinsamen Essen in der Gaststätte „Zum Prinzen“ ergab die Auswertung, dass die Landfrauen aus Bokhorst die meisten Fragen richtig beantwortet hatten, sie erhielten dafür einen „Nordic-Walking-Kursus“ mit Helgard Stahl. An die zweitplatzierte Gruppe aus Lütjenburg ging ein Kochkursus, den dritten Platz belegten die Hessensteinerinnen, die demnächst eine Yogastunde genießen dürfen. Die Ascheberger Landfrauen belegten Platz 7.

Herzlichen Dank an das Ausrichterteam vom KreisLandFrauenVerband Plön und unseren „Schutzengel“ Regina Strenge vom DRK Kirchbarkau die darüber wachte, dass alle Teilnehmerinnen wieder gut am Ziel ankamen, sowie an Heinke Witt aus Dörnick die im Auftrag des  KreisLandFrauenVerbands Plön für die bildliche Dokumentation dieser Rallye sorgte.
Es hat allen viel Spaß gemacht!!!

Weitere Bilder in der Fotogalerie - Nordic-Walking-Rallye

     
     


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  20. Oktober 2007

Besichtigung des neuen Kreuzfahrtschiffes  der Color Line „Color Magic“ in Kiel

Am 20. Oktober 2007, fanden sich 80 „Sehleute“ am Ascheberger Bahnhof ein, um nach Kiel zu fahren und dort die „Color Magic“ zu besichtigen. Der LandFrauenVerein Ascheberg und Umgebung bekam mit seinen Mitgliedern die tolle Gelegenheit, das neue Fährschiff der Route Kiel – Oslo kennen zu lernen. Unter den Teilnehmern waren diesmal auch „Landmänner“.
Mit der Bahn fuhren wir nach Kiel und da die sonst oft übliche Verspätung des Zuges nicht eintrat waren wir pünktlich am Terminal.
Nach Abgleich der Besucherlisten konnte unsere Gruppe an Bord gehen. Die Norwegerin Frau Siren Melzer begrüßte uns ganz herzlich und war unsere fachkundige Begleiterin für die nächsten Stunden. Gebaut wurde die „Color Magic“ auf der Aker Yard Werft in Finnland. Mit einer Länge von 224m, einer Breite von 35m und einer Höhe von 60m ist die „Color Magic“ das     größte und modernste Fährschiff der Welt. Die Baukosten betrugen ca. 343 Mill. €. Durch die luxuriöse Ausstattung gleicht es eher einem Kreuzfahrtschiff als einer Personen- und Autofähre.  Am 15. September wurde die „Color Magic“ während eines großen Volkfestes in Kiel getauft. Veronika Ferres als Taufpatin ließ die Sektflasche am Bug des Schiffes zerschellen. Auf dem 15-Deck hohen Schiff verteilen sich Autodecks, 1016 Kabinen (davon 54 Suiten) für 2700 Passagiere, Restaurants, Bars, Badewelt, Fitnesscenter, Wellness - Oase  und Sonnendecks. Auf unserem Rundgang begegneten wir auf dem obersten Deck, in der Observations-Lounge, den Reeder und Eigentümer des Schiffes, Herrn Olav Nils Sunde. Bei der Einrichtung des Schiffes wurden helle Hölzer, Teppiche und warme Farben verwendet. Auf dem Schiff wurden 51.000 qm Teppichboden verlegt. Die „Luxus-Eigner-Suite“ ist ca. 35 qm groß, hier lässt es sich besonders gut schlafen. Die preiswerteren 3-Sterne Kabinen sind 11 qm groß. Alle Kabinen sind mit Dusche/WC, TV, Minibar und Föhn ausgestattet. Das Herzstück des Schiffes ist die 160 m lange Licht durchflutete und über drei Stockwerke offene Einkaufspassage. Diese Meile gleicht einer Fußgängerzone. Viele Geschäfte und Boutiquen laden zum Bummeln und Flanieren ein. Acht verschiedene Restaurants versprechen eine gastronomische Vielfalt. Ein Menü in dem eleganten Oceanic – Restaurant mit einem freien Blick auf das Meer zu genießen ist sicher ein Höhepunkt der Reise. Im Irish Pub kann der Gast in Ruhe sein Bier trinken oder in der Manhattan Bar seinen Gin Tonic.  Gläserne Fahrstühle pendeln zwischen den Decks. Feucht –fröhlich  geht es im Aqualand zu   und Streicheleinheiten für den Körper gibt es in der Wellness – Oase. Entspannen kann man auch noch in der Sauna oder man lässt sich mit einer Massage verwöhnen. Hier findet jeder Reisende das Passende für sich und kann sich wunderbar die Zeit der Überfahrt vertreiben. Am Abend um 19.00 Uhr und um 21.00 Uhr begeistert die große Show á la Las Vegas die Urlauber. Wer die Glücksgöttin Fortuna herausfordern möchte, geht in das Casino, hier kann die Urlaubskasse wieder aufgefüllt werden.
Nach dieser Besichtigung haben sicher viele LandFrauen  „Lust“ auf die 20-stündige Seereise zwischen Kiel und Oslo bekommen.

Weitere Bilder in der Fotogalerie - Besichtigung der "Color Magic"

     
     


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Langenrader Mühle

 

 

Krimiautorin Eva Almstädt

 

 



 

 

 

29. Oktober 2007

Herbstlicher Abend in der Langenrader Mühle

Zu einer spannenden Lesestunde mit der Krimiautorin Eva Almstädt, hatte der LandFrauenVerein Ascheberg und Umgebung eingeladen. Über 50 Krimifans machten sich  trotz „Schmuddelwetter“ am Montag, 29 Oktober, auf den Weg in die Langenrader Mühle „Sventana“, um etwas über Eva Almstädt und ihre Arbeit zu erfahren. Eva Almstädt, 41 Jahre jung, war aus Hammoor in Schleswig-Holstein angereist, wo sie mit ihrem Ehemann und zwei Kindern lebt und arbeitet. Nach dem Abitur machte Frau Almstädt eine Lehre zur Raumausstatterin, danach studierte sie Innenarchitektur. Es folgten einige Berufsjahre in einem Möbelhaus im Bereich der Küchenplanung, bevor sie 2001 ihre Liebe zum Schreiben entdeckte. Ute Gudegast vom Vorstandsteam begrüßte Frau Almstädt und freute sich, dass der volle Terminkalender der Autorin auch einen Platz für Ascheberg vorsah und überließ dann Frau Almstädt das Podium. Die Autorin las aus ihrem packenden und spannenden Krimi „Blaues Gift“ vor:

Hier eine kleine Zusammenfassung:Cover des neuesten Krimis von Eva Almstädt "Blaues Gift"
Am Sonntagnachmittag finden Spaziergänger eine männliche Wasserleiche am Ostseestrand von Pelzerhaken. Die Kriminaloberkommissarin Pia Korittki und ihre Lübecker Kollegen nehmen die Ermittlungen auf - war es Unfall oder Mord? Der Rechtsmediziner Dr. Kinneberg findet Spuren des seltenen Giftes Aconitin im Körper der Leiche. Es war kein Unfall sondern ein raffinierter Giftmord. Zur gleichen Zeit gerät das Privatleben der Kommissarin durcheinander, denn das Verschwinden ihrer Schwägerin Marlene gibt Rätsel auf - hat es etwas mit dem Mordfall zu tun? Und welche Spur führt in das Pflegeheim im 200 km südlich gelegenen Barsinghausen? Hier beginnt für die Pflegerin Gisa eine außergewöhnliche Nachtschicht….

Die Autorin verknüpft mehrere Handlungsstränge zu einem Geflecht und webt aus vielen kleinen Beobachtungen einen spannenden Krimi. Gebannt lauschten die Zuhörer auf weitere Einzelheiten, doch mit einem charmanten Lächeln schaute die Autorin in die Runde, mehr wird hier und heute nicht verraten! Bei einem anschließenden Krimi-Quiz war dann der Spürsinn der LandFrauen gefragt. Viele knifflige „mörderische“ Fragen rund um Kriminalfiguren-, Romane und Serien mussten gelöst werden, was den LandFrauen fast mühelos gelang. Passend zu dem herbstlichen Abend hatten einige LandFrauen verschiedene Köstlichkeiten mit der „Königin der Unterwelt“ zubereitet. Es gab verschiedene  Kartoffelsuppen, Kartoffelbrot-, gebackene Kartoffeln, Kartoffel-Speck-Muffins,  Kartoffelbrötchen und Kartoffel-Aprikosen-Kuchen. Alles schmeckte köstlich. Die Pause wurde auch genutzt um Bücher von Eva Almstädt zu erwerben und signieren zu lassen. Es ergab sich eine angeregte Gesprächsrunde, bei der die überaus interessierten LandFrauen viele Fragen an die Autorin stellten. Wir erfuhren, dass sie für ihre Bücher genau recherchiert. So gehören z.B. viele Gespräche mit Polizeibeamten und auch der Besuch des Instituts der Rechtsmedizin zur Vorbereitung. Wenn ein Buch im Entstehen ist, wird regelmäßig an jedem Vormittag gearbeitet - wie bei einem geregelten Halbtagsjob. Dies war ein außergewöhnlicher Abend für Erbberechtigte, Detektive und Krimifans. Man nehme Mord, Intrigen, Erb- und Liebschaften, mische das Ganze mit verdächtigen Personen und würze es mit falschen Spuren. Fertig ist ein Krimiabend, heiß serviert mit einer Prise Fantasie! Die Lesung im romantischen Ambiente der Mühle mit viel Kerzenschein, dazu viele köstliche Kartoffelleckereien: Diese Kombination machte unseren herbstlichen Abend zu einem kriminalistischen Hochgenuss! Für die tolle Organisation, die herbstliche Farbenpracht in der Mühle und die gemütliche Atmosphäre  bedanken wir uns bei den verantwortlichen LandFrauen.

     
     


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15. November 2007 

Unser Grundgesetz – „Und es ist gut so !“

Am 15.11.2007 hatten wir in Dersau, Restaurant Waldblick Frau Natascha Kamp vom LandFrauenVerband Schleswig-Holstein zu Gast.
Ihr Referat trug den Titel „Meine, deine, unsere  Rechte und was darf die Kanzlerin? - Unser Grundgesetz in Theorie und Praxis.“
Wer nun annimmt, dass dieser Vortrag sich zu einer langweiligen Paragraphenreiterei entwickelte, der irrt gewaltig. Nach einer Kurzdarstellung der Vorläufer des Grundgesetzes: die Paulskirchenverfassung von 1848, die Reichsverfassung von 1871 und die Weimarer Verfassung von 1919, nahm Frau Kamp uns mit auf eine Reise in die bedeutsamen Inhalte unseres Grundgesetzes, der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Natürlich gehörten auch Zahlen und Fakten dazu, doch dank eines lebhaften Vortragsstils kam zu keiner Zeit Langeweile oder gar Desinteresse auf.

Die studierte Juristin machte uns klar, dass schon die Präambel nicht nur eine unverbindliche Einleitung des Grundgesetzes (GG) ist, sondern ihr im Hinblick auf die europäische Integration („in einem vereinten Europa”) und die Friedenssicherung („dem Frieden der Welt zu dienen”) durchaus rechtlicher Gehalt zukommt. Das GG trat mit Ablauf des 23. Mai 1949 in Kraft und ist das grundlegende Gesetzeswerk der Bundesrepublik. Jede niederrangigere Norm, also alle Gesetze, Verordnungen oder Satzungen bzw. allgemein alle hoheitlichen Handlungen des Staates sind im Endeffekt am Grundgesetz zu messen. Wegen seiner grundsätzlichen Bedeutung ist eine Verfassungsänderung auch nur mit Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates möglich. Einige Verfassungsprinzipien wie die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie, die Achtung der Menschenwürde oder die bundesstaatliche Ordnung können auch durch eine Verfassungsänderung nicht abgeschafft werden.

Frau Kamp erläuterte uns an aktuellen Beispielen, dass durchaus Diskrepanzen bei der Anwendung einiger Artikel entstehen können, denn wo die Grundrechte (unantastbare, unverletzliche und unveräußerliche Rechte des Einzelnen gegenüber dem Staat) des Einen durch einen Anderen beschnitten werden, können durchaus die Grundrechte des Anderen enden.
Als Diskussionsgrundlage diente u.a. der Artikel 2 - Freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit sowie die Freiheit der Person.
Zum Teil spektakuläre Fälle, die durch die allgemeine Presse liefen, wurden hinsichtlich der grundgesetzlichen Auslegung durchleuchtet und von den Zuhören hinterfragt und lebhaft diskutiert. Die Kontroverse ergab sich einfach aus dem Umstand, dass unser Grundgesetz sowohl den Opfern als auch den Tätern die gleichen Rechte ein räumt. Schwierige Entscheidungen sind da oft von den Richtern, nach Art. 97 GG unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen, zu treffen.

Ach ja, und was ist mit unserer Kanzlerin, was darf sie? Die Bundeskanzlerin bestimmt nach dem Grundgesetz (Art. 65) „die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung”.
Im Verteidigungsfall übernimmt sie das Oberkommando über die Streitkräfte (Art. 115b GG). Aber auch da hat das GG durch Art. 115a mehrere Hürden eingebaut, denn die Feststellung eines Verteidigungfalls trifft der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates und erst nach Verkündigung durch den Bundespräsidenten hat sie das Oberkommando inne. Also "einsame Entscheidungen" verhindert auch da das GG.

Frau Kamp verstand es in gut 11/2 Stunden auf unterhaltsame Weise unser Interesse und Verständnis für unser Grundgesetz zu wecken. Am Ende, meine ich, teilten alle Teilnehmer "ihre" Meinung, dass unser Grundgesetz „ein wirklich gutes Gesetzeswerk“ ist, da durch das Grundgesetz nicht nur die schwerwiegenden Fehler unserer deutschen Vergangenheit nicht wiederholbar sind, sondern auch jedem Bürger unantastbare Rechte verliehen werden, die den Schutz und das Wohl des Menschen in den Vordergrund rücken.  
 
            Denn es wurde beschlossen,
            wie es in der Präambel heißt :
                            

      
         „Im Bewusstsein seiner Verantwortung  
           vor Gott und den Menschen,                  
           von dem Willen beseelt
           als gleichberechtigtes Glied                    
           in einem vereinten Europa                      
           dem Frieden der Welt zu dienen,            
           hat sich das deutsche Volk
                  
           kraft seiner                                                 .
           verfassungsgebenden Gewalt                
           dieses Grundgesetz gegeben.   ...... 
 
     
     


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Diese wunderschöne Tischdekoration erstellten 12 fleißige Kalübber-LandFrauen-Hände

Die Dersauer Akkordeongruppe  - v.l.  Rosi Bustorf, Ingrid Müller

Wolgang Mohr

Das "Duo Drievholt" aus Albersdorf

Ute Gudegast mit dem "Duo Drievholt"


Auf die Plätzchen,
        fertig, ............ los !!!

  05. Dezember 2007  

Weihnachtsfeier 2007

Man mag es kaum glauben, aber das Jahr neigt sich mal wieder dem Ende entgegen und so häufen sich, wie alljährlich, auch wieder die obligatorischen Weihnachts- feiern.

Die Ascheberger LandFrauen trafen sich dazu am 05. Dezember in Dersau in Appel’s Gasthof. Rechtzeitiges Erscheinen sicherte dabei wie immer die besten Plätze, denn bei uns wird beileibe nicht nur Kaffee getrunken, so werden neben den Geschmacksnerven auch immer die Sinnesorgane der Augen und Ohren gefordert.
Für die weihnachtliche Dekoration der festlich gedeckten Tische zeigten sich in diesem Jahr die Kalübber Landfrauen verantwortlich, die in liebevoller Kleinstarbeit wunderschöne Adventskränze banden und in Ihrer „Weihnachtsbäckerei“ köstliche Kekse für uns herstellten.
Als Moderatorin führte uns Ute Gudegast durch den festlichen Nachmittag und  die Dersauer Akkordeongruppe (Frauke Strunk, Erika Leonhardt, Rosi Bustorf und Ingrid Müller) zauberte mit ihren Instrumenten eine vorweihnachtliche Stimmung und sorgte auch für die musikalische Unterstützung beim gemeinsamen Singen traditioneller Weihnachtslieder.
Nach der Kaffeetafel nahm uns das „Duo Drievholt“ mit auf eine winterliche Reise durch Dithmarschen und Nordfriesland. Unter dem Motto „Buten ward Wiehnacht“ brachten uns die heimatverbundenen Naturliebhaber Anka und Wolfgang Mohr, aus Albersdorf, den herben Reiz ihrer Heimat nahe. Mit ihren Lichtbildgeräten präsentierten sie uns in Überblendtechnik außergewöhnlich stimmungsvolle Landschaftsauf-nahmen, die sie mit Eigenkompositionen plattdeutscher Lieder untermalten. Vor unseren Augen offenbarte sich uns das romantische winterliche Gieselautal (nahe Albersdorf), die Insel Eiderstedt mit ihren prächtigen Bauernhöfen und Haubargen, der Leuchtturm von Westerhever, das weihnachtlich geschmückte Meldorf und Heide sowie die Flußniederungen der Eider. Von Künstleraugen entdeckte und meisterlich festgehaltene Naturimpressionen, die sich mitunter zum reinsten Farbenrausch entwickelten, oder bei Makroaufnahmen verblüffende Details zum Vorschein brachten. Jeder, der selbst fotografiert, weiß wie schwer es ist Sonnenauf- und -untergänge gekonnt auf Celluloid zu bannen, das Ergebnis erweist sich hinterher meist als eher  enttäuschend. So nicht die Aufnahmen von Wolfgang Mohr. Man spürt die Leidenschaft und Hingabe zur Natur und erahnt die vielen Stunden und abgelaufenen Kilometer, die das Ehepaar Mohr zubrachte, um solche Bilder ins richtige Licht zu stellen. Im Gegensatz zu den "eiskalten" bildlichen Darstellungen spiegelten die plattdeutschen Lieder,  die oft auch hintergründigen Humor nicht missen ließen, die Wärme der Herzen und die Liebe zur Kreatur wider.

Wir danken dem Duo Drievholt für diese beeindruckende Vorstellung, sowie allen, die für das Gelingen unserer Weihnachtsfeier weder Mühe noch Zeit gescheut haben, um uns einen wirklich schönen und stimmungsvollen Nachmittag zu bereiten.  
Die Dersauer Akkordeongruppe

Unser besonderer Dank gilt außerdem noch dem Leserservice LandLust, der es dem Vorstand ermöglichte, die Besucherinnen mit der Nov/Dez. Ausgabe der Zeitschrift "LandLust" weihnachtlich zu überraschen.

 

Weitere Bilder in der Fotogalerie

 

     
     


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Udo Jürgens, Winnie Brenholdt-Stocks und  Kirsten Görling

Operettenhaus Hamburg

Es öffnet sich der Vorhang und dann dieses grandiose Bühnenbild

Marias karrierefixierte Tochter Lisa (Kerstin M. Mäkelburg), Ottos stressgeplagter Sohn Axel (Jerry Marwig)  und Maria

Lisa (Kerstin M. Mäkelburg)und Axel (Jerry Marwig)

Maria (Ingeborg Krabbe) und Otto (Horst Schultheiss)

 

06. Dezember 2007

Besuch des Musicals
"Ich war noch niemals in New York"
mit den Hits von Udo Jürgens

Marias karrierefixierte Tochter Lisa (Kerstin M. Mäkelburg), Ottos stressgeplagter Sohn Axel (Jerry Marwig)

Hamburg und Musical – die zwei gehören einfach zusammen.

Am 06. Dezember besuchten die Landfrauen aus Ascheberg und Umgebung das am 02. Dezember 2007 uraufgeführte neue Musical „Ich war noch niemals in New York“ im Operettenhaus Hamburg.

Das Musical handelt aber nicht vom Leben des Künstlers sondern  erzählt eine Geschichte um drei Generationen und ihre Lebensträume. Die Story spielt heute und behandelt ganz aktuelle Themen.
Es geht um zwei alte Menschen, Maria (Ingeborg Krabbe) und Otto (Horst Schultheiss), die aus Sehnsucht nach unerfüllten Träumen, Fernweh und Liebe aus ihrem Seniorenheim ausbrechen. Maria möchte sich einen Lebenstraum erfüllen: Einmal nach New York und unter der Freiheitsstaue heiraten!
Sie buchen eine Schiffsreise nach New York und können ihr Glück kaum fassen, als sich ihre Bordkabine als pompöse Hochzeitssuite erweist. So genießen sie ihren „dritten Frühling“.
Marias karrierefixierte Tochter Lisa (Kerstin M. Mäkelburg), Ottos stressgeplagter Sohn Axel (Jerry Marwig) und dessen vierzehnjähriger Sprössling Florian (Jannik Schumann) nehmen die Verfolgung auf, um die beiden Alten wieder zurückzubringen, damit nur ja die Heimplätze nicht verloren gehen.
Turbulente und chaotische Verwicklungen sind auf dieser Seereise ebenso garantiert wie die Begegnung mit 23 Erfolgstiteln von Udo Jürgens. Geschickt werden die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit mit den Songs zu einem spritzigen, ironischen und witzigen Musical verstrickt. Neben Evergreens wie z. B. "Immer wieder geht die Sonne auf", "Merci Cherie" und "17 Jahr, blondes Haar"  haben auch die Lieder "Was wichtig ist", "Wie könnt ich von dir gehen", "Schöne Grüße aus der Hölle" und "Vater und Sohn"  ihren Weg in die Handlung gefunden.
Maria und Otto spielen viele kleine Szenen und Begebenheiten so einfühlsam und glaubwürdig, man muss sie einfach in sein  Herz schließen.
Eine tolle schauspielerische Leistung zeigt der 14-jährige Sprössling Florian.  Er rockt locker und lässig über die Bühne und bei seinem Solo–Rap „ Mit 66 Jahren“ bekommt er dafür Szenenapplaus.
Die Tanz- und Revueszenen des Ensembles sind eine Augenweide. Zusammen mit den vielen glitzernden Phantasiekostümen sorgen sie für einen Hauch von Broadway. Auch optisch wird den Besuchern Ungewöhnliches geboten. Das Bühnenbild (ein Drehkarussell mit einem Durchmesser von 14 m) zeigt beeindruckende Kreuzfahrtschiff-Szenen.
Das Finale gipfelt in einem großen Kostümfest an Bord und endet mit einem doppelten Happy End.

Dieses Musical bietet alles: Es ist grell, überdreht, komisch und trotzdem unterhaltsam. Ganz im Stil von Udo Jürgens verabschiedeten sich Kerstin M. Mäkelburg und Jerry Marwig im weißen Bademantel vom begeisterten Publikum. So viel Tradition muss sein!

Den Ascheberger Landfrauen präsentierte sich im Operettenhaus Hamburg eine sehr gelungene und aufwendig dargebotene
"Drei-Generationen-Geschichte"
 von unerfüllten Träumen, Lebensfreude und Liebe.         

     
     
 
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Teichanlage im Garten von Beate Solterbek