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          Berichte 2010  
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Übersicht : Alle Berichte - 2005-2016                 /               Übersicht : Berichte nach Kategorie
 

     
 
Übersicht - Berichte 2010
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26. Januar Vortrag: Der Jacobsweg
Extremsportlerin Hermine Stampa-Rabe
19.- 21. Februar Wellnessfahrt - Ostseebad Damp
01. März Star-Friseur und Stilberater Björn Donner
„Mein wunderbarer Kleiderschrank“
27. Mai Kräuterwanderung
mit der Natur- und Landschaftsführerin Dipl-Ing. Antje Bubert
29. Mai Walking-RaIIye 2010
09. Juli Grillen im Sommer
Kursleiterin Frau Margret Rahlf
11. Juli 3-Muskel Tour
04. August Tagesfahrt nach Nordstrand
02. - 04. Oktober Errntedank bei den LandFrauen
20. Oktober Hüte und Strümpfe filzen
mit Frau Evi Frach aus Kirchbarkau
13. November 60 Jahre LandFrauenVerein Ascheberg u.U.
Große Jubiläumsveranstaltung
     
     
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. Januar 2010

Der Jacobsweg

Zur ersten Versammlung des neuen Jahres trafen sich die Landfrauen in Dersau im Hotel Waldblick .
Die eingeladene Referentin war die Exteremsportlerin  Hermine Stampa-Rabe aus Kiel.
Sie berichtete von ihrer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela, die sie  per Fahrrad unternahm.

Ihren ersten Stempel in ihrem Pilgerausweis erhielt sie in ihrer Heimatgemeinde Kiel.
Bei „Schietwetter“ fuhr sie los, quer durch Deutschland. Die Tagesetappen lagen zwischen 50 und 120 Kilometern, je nach Schwierigkeitsgrad der Strecke.
Um dem schlechten Wetter zu entkommen änderte sie spontan ihre Route, die sie eigentlich durch Frankreich führen sollte und gelangte so ans Mittelmeer. Von dort führte sie ihr Weg nach Spanien, wo sie sich mit ihrer Tochter und einer Gruppe Pilgerfahrer traf, um den Rest des Weges gemeinsam zu bewältigen. Nach 38 Tagen und fast 2800 Kilometern kam sie schließlich im Wallfahrtsort Santiago de Compostela an.

Hier liegen die Gebeine des Apostels Jacobus, von dem sich viele Pilger Trost und Genesung erhoffen. Darum nehmen sie die Strapazen einer Pilgerreise auf sich, um an seinem Grab zu beten.
Die Stempel der einzelnen Anlaufpunkte ihrer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela füllten dann letztendlich 3  Pilgerausweise.

Der beeindruckende und amüsante Bericht der 72 jährigen Dame lässt nur erahnen welche Anstrengungen und Entbehrungen sie auf sich nehmen musste, um an ihr Ziel zu gelangen.
Dies war nicht die erste und wird sicherlich auch nicht die letzte Reise sein, die diese bewundernswerte Frau unternommen hat.
Z.B. wanderte sie 2009 zu Fuß von Canterbury nach Rom. Für 2010 ist eine Radtour mit Zelt durch Australien  geplant. Finanziert werden ihre Reisen durch den Verkauf ihrer Bücher, in denen sie von ihren Reiseerlebnissen berichtet.

Fragt man sie nach ihren Beweggründen, so lautet
ihre Antwort :

Mein fester Glaube und mein Bewegungsdrang.

Wenn Sie sich selber einen Eindruck von der Persönlichkeit dieser Extremsportlerin machen wollen, klicken sie doch mal auf diese Internetadresse.
www.youtube.com/watch?v=YREzho9zPdo
Es lohnt sich !!!

     
     

 

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19. -21. Februar 2010

Wellness-Tage für die Ascheberger Landfrauen

Wieder einmal waren die  Ascheberger Landfrauen in Damp zu Besuch, um es sich ein Wochenende lang gut gehen zu lassen. In bester Stimmung konnte jeder nach Lust und Laune den sehr schönen Saunabereich, die Schwimmhalle, das Fitnesscenter oder die gebuchten Wellness-Anwendungen genießen. Auch ein gemeinsamer Aquajogging-Kurs stand auf dem Programm. Am Abend trafen sich dann alle zum gemeinsamen Abendessen, das wieder einmal sehr lecker und abwechslungsreich war! Auch die anschließende „Zimmer-Party“ und ein Besuch in der Disco durften nicht fehlen! Das Wetter war sehr wechselhaft, von Sonnenschein über Regen & Wind bis hin zu Schneefall hatten wir alles, was uns aber überhaupt nicht gestört hat. Alle Damen hatten ihren Spaß und haben das Wochenende sehr genossen!

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 
     

 

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01. März 2010

Top-Stylist und Visagist Björn Donner zu Gast

Sein Thema bei uns: Mein wunderbarer Kleiderschrank

Björn Donner ist ein international ausgebildeter Friseur und Stylist, der u. a. auch für bekannte Kosmetikkonzerne, Werbeagenturen, Zeitschriftenverlage arbeitet, sowie bei Film- und Fernsehproduktionen zum Einsatz kommt.

Er betreibt in Oering (westlich von Nahe) in einem ausgebauten Stallgebäude einen modernen Friseursalon, der nicht nur wegen seiner eigenen „bd“ Haarpflege- und Make-up Serien weit über die Grenzen hinaus Bekanntheit erlangte.
In seiner persönlich geleiteten Akademie kann man eine Ausbildung zum Visagisten genießen, oder sich auf Workshops Zertifikationen im Bereich  Hairstyling und Make-up erwerben.

Sein Rat an die Landfrauen in punkto „Kleiderschrank“
ist folgender:

Lassen sie los! Alles was länger als ein Jahr ungetragen im Schrank hängt, kann aussortiert werden. Konzentrieren Sie sich auf ihre Farben und bleiben sie ihrem Typ treu. Vermeiden sie Fehlkäufe durch das „Mitmachen der Mode“. Lieber ein Kleidungsstück weniger im Schrank, aber dafür von guter Qualität. Hat man seinen eigenen Stil gefunden, kann man diesen durch ein paar passende modische Accessoires immer noch ergänzen und unterstreichen.

Bringen sie Ordnung in ihren Kleiderschrank, in dem Sie alles farblich sortieren und möglichst passende Kombinationen zusammenhängen. Schuhe am Besten in Kartons lagern, die mit dem Foto des Inhalts versehen sein sollten. So haben Sie einen besseren Durchblick und ersparen sich dadurch langes Suchen. Damit man nicht immer wieder überlegen muss, welcher Gürtel passt zu diesem Rock oder welche Schuhe zu jener Hose, sollte man bereits in ruhiger Minute die passenden Kombinationen zusammenstellen und sich damit fotografieren. Die Wirkung der Kleidung beurteilt man am besten an Hand eines Fotos. Sollte das Ergebnis dann positv ausfallen, die Fotos den Kleidungsstücken zuordnen. Der Streß „der Qual der Wahl“ entfällt dann garantiert vor Ihrem nächsten Event!

Passende Kleidung trägt dazu bei, dass wir uns wohl fühlen und einen guten Eindruck hinterlassen. Der erste Eindruck sollte immer der beste sein, denn die persönliche Ausstrahlung ist bei jedem Kontakt entscheidend, sei es beruflich oder privat. Es ist nicht immer nur ein Lächeln, das den Gesprächspartner in den Bann zieht. Die „harmonische Gesamterscheinung“ weckt Interesse! Gemeint ist der gute Geschmack, von dem so viel die Rede ist und dem man so selten begegnet. Um seinen eigenen Stil zu finden und zur Geltung zu bringen, muss man natürlich wissen welche Farben die Vorteilhaftesten sind. Um diese Frage für die Teilnehmer zu beantworten,  unterzog Björn Donner alle Landfrauen einer persönlichen ausführlichen Analyse. Am Ende wusste jede Frau, ob sie zum Typ „ Frühling „ „Sommer“ „Herbst„ oder „Winter“ gehört. Diese Einteilung ist eine wichtige Hilfestellung, so Björn Donner, um zu seinem eigenen Stil zu finden. Abgerundet würde alles natürlich mit etwas Make-up und der passenden Frisur.

Dazu wäre er gern noch einmal bereit zu den Landfrauen nach Ascheberg kommen, versprach Björn Donner. Vorstellbar erschien ihm auch eine Kleiderbörse zu organisieren, denn fast jeder hätte so genannte Fehlkäufe im Kleiderschrank, eben weil entsprechende Kleidungsstücke einfach nicht zum Typ passen würden.

Nach gut 4 Stunden und reichlich Applaus verabschiedeten die Teilnehmerinnen den sympathischen Friseur und waren sich einig, einen wunderbaren Abend mit dem „wunderbaren Kleiderschrank“ verbracht zu haben.

Weitere Bilder in der Fotogalerie - Top-Stylist und Visagist Björn Donner

     
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  27. Mai 2010

Auf den Spuren von Löwenzahn, Gundermann, & Co.

Erst spät erwachte  die Natur in diesem Jahr  aus ihrem Winterschlaf, doch im Wonnemonat Mai blüht und grünt es überall. Frühlingsblumen  geben der Natur leuchtende Farbtupfer. Ihr „grünes Wunder“ erlebten die LandFrauen auf einem Kräuterspaziergang mit der Natur- und Landschaftspflegerin Antje Bubert entlang des Wielener Sees.

Zunächst führt unser Weg am Gut Wahlstorf vorbei. Ende des 15. Jahrhunderts als Wasserburg erbaut, gehört es heute zu den schönsten Herrenhäusern in Schleswig - Holstein.

Ins Auge fiel hier eine wunderschöne Kastanie, die in voller Blüte stand. Die „Grünen Wilden“, oft abfällig als „Unkraut“ bezeichnet, strotzen nur so vor Lebens- und Heilkraft.  Nur langsam kamen wir voran. Alle paar Schritte entdeckten wir Kräuter, einige kamen uns bekannt vor, aber nur wenige  konnten wir benennen. Antje Bubert kannte jedes Kraut, das am Wegesrand wuchs, nannte ihre Namen und wir erfuhren welche Pflanzen unseren Speiseplan bereichern oder in der Hausapotheke ihre Verwendung finden können. Von den essbaren Kräutern pflückten wir die ganz jungen, zarten  Blätter oder die Triebspitzen  für unser Abendessen. Die Frühlingskräuter z.B. Scharbockskraut (enthält außerordentlich viel Vitamin C), Vogelmiere, Löwenzahn, Gundermann, Knoblauchrauke, Taubnessel und  Schafgarbe sind sehr gesund. Ihre Inhaltsstoffe wirken stoffwechselanregend, blutreinigend und entwässernd. Neben Eiweiß, Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe enthalten sie auch wertvolle ätherische Öle und natürliche Bitterstoffe.
Nach einer langen Winterpause bringen sie unseren Organismus wieder in Schwung. Die „Wilden“ sind eine tolle Alternative zu Petersilie, Schnittlauch, Basilikum und Kresse, die die Kräuterhitliste in der Küche anführen. Warum immer Rührei mit Schnittlauch? Es schmeckt auch köstlich mit Vogelmiere und Wiesenkerbel. Einen Frühlingssalat  mit den zarten Löwenzahnblättern kennen viele, aber dass aus den  Blüten ein leckerer Sirup gekocht werden kann, war neu für uns. Ein kurzer Abstecher führte zu einer kleinen Badestelle am Lanker See. Hier im Bruchwald wächst die Wasserminze, die einen ganz intensiven Geschmack hat und nur vorsichtig dosiert verwendet wird. Leider waren die wilden Johannisbeeren noch nicht reif! Auf der Suche nach einem Weibchen flatterte ein hübscher Aurorafalter (Schmetterling des Jahres 2004) darher. Gemeinsam mit der Knoblauchrauke ist das Wiesenschaumkraut die einzige Nahrungspflanze des Falters.

Für unseren Kräuterquark pflückten wir auch die Blätter der Kohldistel, die im Geschmack dem Mangold ähnelt. Außerdem kamen noch Gänseblümchen, Giersch und Nelkenwurz in den Kräuterkorb. Die riesigen Blätter der Pestwurz, die hier in großen Mengen wachsen sind nicht essbar, werden aber für Aufgüsse verwendet. Im Mittelalter glaubten die Menschen die Pest mit dieser Pflanze vertreiben zu können.
Dann bekam unser Weg einen leicht alpinen Charakter: über Stock und Stein und auf schmalen Pfaden ging es durch den Wald. Durch das dichte Laub strebten die Buchenkeimlinge der Sonne entgegen.
 

Bei einer kurzen Verschnaufpause mit einem herrlichen Blick auf den Wielener See erklärte Frau Bubert an Spuren der letzten Eiszeit die Entstehung  Schleswig-Holsteins.  Anhand mitgebrachter Karten erläuterte sie die Entwicklung der Stauchmoränen, der Wälder und der Toteisseen. In diesem Waldstück stehen viele alte Hainbuchen. Mit ihrem bizarren Wuchs, der glatten grauen Rinde und den hellen Längsstreifen sind sie gut zu kennen.

Es gab noch so viel zu sehen und entdecken, aber dafür reichte unsere Zeit leider nicht aus. Froh, trotz schlechter Wettervorhersage trocken durch das Gelände gekommen zu sein, war das Ziel für unseren wohlverdienten Imbiss erreicht.



In Teamarbeit (drei arbeiteten, der Rest schaute neugierig zu) wurden die gesammelten Kräuter zur Sicherheit noch einmal handverlesen, bekamen ein Bad in der Menge, wurden gehackt und  unter den Quark gerührt. Dazu gab es frisches Brot und  Pellkartoffen – ja, so schmeckt der Frühling!

Mit Blick auf die Schwentine  genossen wir  in netter Runde unseren schmackhaften, gesunden Vitamincocktail. So manches Kraut,  das  wir im Garten bekämpfen, schmeckt uns heute richtig gut!

Mit einem kleinen Präsent bedankten wir uns bei Frau Bubert für diesen schönen Nachmittag. Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Heimweg.

Sind auch Sie neugierig geworden?
Schauen Sie sich doch einmal die essbaren Wildkräuter an, die Frau Antje Bubert auf einem Blatt für uns zusammengestellt hat.
Effektiver ist es natürlich, selbst einmal mit Frau Bubert auf Kräutersuche zu gehen! Es lohnt sich wirklich!!!

     
     

 

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  29. Mai 2010

Walking-RaIIye 2010

Zu einer Walking- Rallye hatte der KreisLandfrauenverband Plön die Landfrauen seines Verbandes an den Stakendorfer Strand eingeladen.

Zu bewältigen waren ein 9km langer Rundkurs entlang der Ostsee und diverse Aufgaben, die nicht nur die Muskelkraft sondern auch eine gewisse geistige Beweglichkeit erforderten.

Leider fühlten sich nur 5 von den insgesamt 13 Landfrauenvereinen von diesem Angebot angesprochen.
Wir Ascheberger Landfrauen stellten sich natürlich mit Freuden dieser sportlichen Aufgabe.

Aber zu den Plätzen 1-3 langte es für uns dennoch nicht.

Unterwegs verloren wir ein wenig die Orientierung und so hatten wir am Ende etwa 13km absolviert, was uns aber in keinster Weise den Spaß an der Veranstaltung nahm.

Darum sind wir sicher, erfolgt ein nächster Aufruf des Kreislandfrauenverbands Plön zur Walking-Rallye, dann nehmen wir garantiert wieder daran teil !!!

 

Unser Dank gilt den Veranstaltern für ihre gute Organisation.

     
     

 

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Nicht jeder konnte sich dabei aktiv am eigentlichen Grillen beteiligen, aber Gesprächstoff, Tipps und entsprechende Fachsimpeleien gab natürlich genug.
 


 



 

  09. Juli 2010

Grillen im Sommer
Kursleiterin Frau Margret Rahlf

Bei den LandFrauen ging es heiß her

Sommer, Sonne und grillen: Das macht Laune. Aber Frauen am Grill - da prallen Welten aufeinander - das ist die Meinung vieler Männer. Frauen fliegen ins All, Frauen boxen, Frauen spielen Fußball aber am heimischen Grill stehen  die Herren. Der LandFrauenverein Ascheberg und Umgebung lud zu einem Kochkursus „Grillen“ nach Kalübbe ein. An diesem Abend wollen wir die „letzte“ Domäne der Männer beenden. Hilfsarbeiten in der Küche verrichten und Beilagen vorbereiten - damit ist Schluss. Jetzt nehmen wir die Grillzange selbst in die Hand. Unter der Leitung von Margret Ralf ließen wir nicht die Puppen tanzen, aber die Holzkohle glühen

Schon bei der Rezeptauswahl lief uns das Wasser im Munde zusammen: Spieße mit Garnelen, Hähnchenbrust und Rindfleisch, Steaks mit einer  fernöstlichen Note und Spareribs, dazu Spargel-Käse-Salat und   Brotsalat, Tomaten-Paprika-Sauce, pikante Dipps und  Saucen sowie ein frisch gebackenes Zwiebelbrot standen auf dem Speiseplan. Aber vor dem Grillen stand die Arbeit. Gemüse für die Salate schnippeln, würzige Marinaden für das Fleisch anrühren, Hefeteig kneten, Fleisch aufspießen, frisch gepflückten Waldmeister waschen, trocknen und anwelken lassen um ihn später für eine Bowle zu verwenden, Schafs- und Frischkäse wurden zu  pikanten Dipps verrührt. Zwischendurch bekamen wir immer wieder wichtige Tipps von Frau Ralf z.B. für die Herstellung des Hefeteigs, guckten neugierig auch in die Schüsseln der Mitköchinnen und manch guter Ratschlag wechselte den Besitzer. Auch für eine fleischlose Variante war gesorgt, frisches Gemüse u.a. Paprika, Champignons, Kohlrabi und Maiskolben wurden geputzt und in Form geschnitten bevor es ihnen warm wurde.

Die Hüterin des Feuers war an diesem Abend Beate, die immer ein Auge auf die Kohlen warf. Endlich ging es an den Grill. Zuerst fanden natürlich die Fleischstücke ihren Platz auf dem Rost. Zärtlich wurden die Spareribs gedreht und gewendet bis sie die richtige Bräune hatten (ohne Röststoffe schmecken Rippchen auch lange nicht so gut!), sie wurden  unter Folie warmgehalten und schon kam der nächste Gang. Mittlerweile ging es am Grill hoch her, selbst die Flammen schlugen hoch, aber da wusste Elfi sofort einen guten Rat: Es wurde Salz in die Flammen gestreut und für einige Zeit waren sie wieder gezähmt.
Unsere Grillmeisterinnen an diesem Abend Wenke, Maike und Beate leisteten ganze Arbeit. Zum Schluss fand auch das Gemüse noch seinen Platz auf dem Grill. Uns stieg  ein köstlicher Duft in die Nase und alle spürten jetzt richtigen Hunger. Plötzlich wurden Rufe nach dem Brot laut, dieses schlummerte friedlich im Backofen und wäre fast vergessen worden – aber alles ging gut! Am hübsch  gedeckten Tisch wurden Spieße, Rippchen, Steaks, Salate, Saucen und Brot serviert und fast restlos aufgegessen. Das Nonplusultra war die pikante Schafskäsecreme, da kommt kein Discounter mit! Dazu schmeckte die Waldmeisterbowle schön erfrischend. Frische Ananasscheiben, einige Minuten gegrillt und mit Honig beträufelt, sowie in der Glut gegarte  Bananen, die zusammen mit Sahne, Ananas und Honig köstlich schmeckten, waren der krönende Abschluss dieses schönen Grillabends. Viele neue Rezepte – so macht Grillen Spaß, dafür legen wir unsere Hand ins Feuer! Wir danken Beate und Claudia für diesen Abend und  Frau Ralf für die Umsetzung der tollen Grillrezepte.


Download - Grillrezepte

     
     

 

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Streckenplan


 

1. Etappe: 4,5km Fahrt mit  der Kleindraisine

Absicherung der Bahnübergänge für die  Draisinen

Da war die Muskelkraft der Arme gefordert!

  Etappe 1: 4,5km mit der Handhebeldraisine von Ratzeburg Bahnhof nach Schmielau
 

Kleine Pause im Erlebnisbahnhofsgelände  Schmilau
 

Kuriose Fahrräder standen dort für Mutige zur Verfügung
 

Etappe 2: 3,5km im 6team Bike von Schmielau zur Farchauer Mühle

  Im 6team Bike ging es dann zur  Farchauer Mühle

Im Team geht alles besser!
  

Alles aussteigen ! Jetzt nur noch das schwere Boot an seinen Stellplatz bringen!

 

11. Juli 2010

"3-Muskel Tour" - Schlapp machte keiner !

Wie bereits seit Tagen knallte die Sonne vom Himmel, als sich um 9.25 Uhr 17 LandFrauen am Ascheberger Bahnhof trafen, um sich mit der Bahn auf den Weg nach Ratzeburg zu machen.

Nach 26minütiger Fahrt kam es am Bahnhof Eutin dann zwangsläufig zu einer ½stündigen Umsteigepause, die aber zu einem von Beate toll vorbereiteten 2. Frühstück mit Freuden von uns genutzt wurde

Am Erlebnisbahnhof Ratzeburg, dem Start- und Zielpunkt der "3-Muskel Tour", trafen wir dann gegen 11.30 Uhr ein.

Von unserem Guide "Kerstin", die uns die gesamten 4 Stunden begleitete, wurden wir im kreativ gestalteten 3-Muskel Café gründlich in unsere künftigen Aufgaben eingewiesen, bevor wir dann zu je 6 Personen in 3 kleine Handhebeldraisinen stiegen und uns mit Muskelkraft ins 4,5 km entfernte Schmilau pumpten (rote Linie).
Auf dieser Strecke waren 4 Straßen zu überqueren. Dafür mussten von uns die Übergange gesichert und Autos angehalten werden, bevor unsere Draisinen schiebender Weise die Straßen queren konnten.

Nach ca. 45min Fahrt machten wir einen Zwischenstopp am Erlebnisbahnhof Schmilau. Wem es nicht zu heiß war und dem zusätzlich noch der gewisse Mut nicht fehlte, der konnte  dort auf unterschiedlichsten Spaßfahrrädern seine fahrtechnische Geschicklichkeit erproben.
17 sportliche Ascheberger LandFrauen am Erlebnisbahnhof Schmilau

Weiter ging es dann mit dem 6team Bike, einem großen Dreirad, auf dem wir mit je 6 Personen um einen runden Tisch herum saßen und kräftig in die Pedale traten. Damit strampelten wir 3,5km durch den Fredeburger Wald bis hin zur Farchauer Mühle an die Südspitze des Ratzeburger Sees (grüne Linie).

Nach einer Erfrischungspause vor dem Farchauer Mühlencafé stiegen wir in ein 12,5m langes und 1,2m breites Drachenboot. Mit diesem paddelten wir in rasanter Fahrt über den Küchensee, dem südlichenTeil des Ratzeburger Sees (blaue Linie). Angetrieben wurden wir durch den Takt unseres Trommlers sowie dem kräftigen Rufen "1... und" der gesamten Mannschaft und immer bedenklich dunkel werdender Wolken. Beinahe am Ziel, dem Strandbad der Ratzeburger Schlosswiese, ergoss sich dann der Himmel für etwa ¼ Stunde über uns.
Etappe 3: 3km in rasanter Fahrt über den Küchensee

Ohne diesen Regen wäre es unseren verschwitzten Körpern aber sicherlich noch schwerer gefallen die 250 kg des Drachenbootes anschließend  aus dem Wasser und an seinen Liegeplatz zu hieven.

In der Zwischenzeit fing auch die Sonne wieder an zu strahlen und begleitete uns auf dem 1km langen, immer bergangehenden Fußmarsch (gelbe Linie) zum Ausgangspunkt der 3-Muskel Tour, dem Ratzeburger Bahnhof.

Ein zünftiges Grillen beendete die 3-Muskel Tour

Dort, unter schattigen Bäumen, glühte bereits die Holzkohle für ein zünftiges Grillen mit Bratwurst, Fleisch, Folienkartoffeln und leckeren Salaten.

Beinahe hätten wir dann unseren Zug nach Hause noch verpasst, denn wir standen plötzlich am Bahnübergang vor verschlossener Schranke.

Unsere Rückfahrt unterbrachen wir diesmal zum Umsteigen auf dem Lübecker Hauptbahnhof. Das gab uns die Gelegenheit mit kalten Getränken für Abkühlung zu sorgen.

Gegen 18.30 Uhr lief unser Zug dann wieder am Ascheberger Bahnhof ein.

Es war wirklich ein ganz besonders erlebnisreicher "Sonn(en)tag", den wir mit diesen 3 muskelbetriebenen Fortbewegungsmitteln zu Land, zu Wasser und per Schiene in wunderbarer Landschaft verbringen durften.

 

Unsere verbrauchten Kräfte wurden dann im Anschluß bei einem zünftigen Grillen am Erlebnisbahnhof Ratzeburg wieder mobilisiert.

     
     

 

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  Pause auf dem Rastplatz Hüttener Berge


Wie man sieht, sind alle bester Stimmung!

Kirchenführunfg St. Vinzenz durch Herrn Dey.

Kleine Stärkung beim Matjesmichel  am Strand Fuhlehörn

Unsere Organisatorin Wiebke Elstner mit Sohn

Rast auf dem Autobahn-Parkplatz Hüttener Berge

Unser Reisebegleiter Herr Uwe Elsner  

Kirchenführung mit Herrn Dey  

Lange Schlange beim Matjesmichel

 Im Watt gab es unheimlich viel zu entdecken.  

Fast wäre Antje steckengeblieben.
 Am Süderhafen
 
Einkehr auf dem Pharisäerhof

Herrliche Kuchen, für jeden Geschmack etwas

Unser "Reiseführer" weiß ganz genau wo der Kaffee auf Norstrand besonders gut schmeckt.

Da konnte jeder etwas Passendes für seine Lieben oder sich selbst finden!

  04. August 2010

Tagesfahrt nach Nordstrand

Bereits um 8.00 Uhr machten  sich 38 Landfrauen vom Bahnhof Ascheberg auf den 130 km langen Weg an die schleswig.holsteinische Westküste zur Insel Nordstrand. Wir hatten das Glück, ein Kind der Insel,  Wiebke Elsner, an Bord unseres Busses zu haben, die diese Fahrt für uns bestens vorbereitet hatte.

Nordstrand - Luftaufnahme -  Google Earth

Auf dem 4 km langen Autodamm, der Nordstrand mit dem Festland verbindet, stieg Herr Uwe Elsner, der 38. Jahre das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Elisabeth-Sophien-Koog inne hatte, als Reiseführer "mit Insider-Wissen" in unseren Bus und zeigte uns die interessantesten und schönsten Punkte der Insel. Dass das Ganze in "Platt" stattfand gab dem Ganzen einen besonderen Reiz.

Dabei erhielten wir einen geschichtlichen Überblick angefangen mit der großen Sturmflut 1634, die es erforderte holländische Deichbauspezialisten mit ihren Familien auf die Insel zu holen, bis hin zur Neuzeit.

Die in Odenbüll auf einer Warft gelegene evangelische Kirche St.Vinzenz, Ursprung 13. Jahrhundert, hat als einer der wenigen Kirchen der großen Sturmflut trotzen können und birgt heute eine gotische und barocke Inneneinrichtung, wie wir bei einer Führung von Herrn Dey mit viel Herzblut erläutert bekamen.

Zur Mittagszeit melde sich bei uns so langsam der Magen. Was lag da näher als sich beim "Matjesmichel", einer Imbissbude an der Badestelle Fuhlehörn einzufinden  und deftige Fischbrötchen zu verspeisen.

Dort war dann auch für uns der Ausgangspunkt einer naturkundlichen Wattwanderung.

Mit zwei aüßerst engagierten Zivildienstleistenden der Schutzstation Wattenmeer erkundeten wir freiliegende Wattflächen, die viele Würmer, Muscheln und Schnecken bargen. Anhand einer bildlich ins Watt gemalten Darstellung erfuhren wir viel über Ebbe und Flut und deren Intensität, die von der Konstellation der Erde zum Mond und der Sonne beeinflusst wird.
Darstellung von Ebbe und Flut

Mehr als knietief wateten wir dann durch einen Priel, um  dem gesuchten Anschauungsobjekt, dem Krebs, auf die Spur zu kommen. Tatsächlich wurden wir fündig und konnten uns selbst davon überzeugen, dass der Krebs seinen plattdeutschen Namen "Dwarslöper" nicht zu Unrecht bekam.
Die Gruppe der Landfrauen  mit den Watterkundungsführern.

Um zu den schützenswerten Salzwiesen am Süderhafen zu kommen, mussten wir uns dann noch einmal des Busses bedienen. Die Artenvielfalt der Pflanzenwelt dieser Salzwiesen war beeindruckend, zumal uns dort deutlich der Unterschied von unberührter zu bewirtschafteter (durch Schafe kurz gegehaltener) Salzwiese demonstriert werden konnte. Diese Salzwiesen, nur durch das Hafenbecken voneinander getrennt, brachten jeweils völlig andere Pfanzenarten hervor.

Erkundung der naturbelassenen Salzwiesen am Süderhafen

Danke den Beiden, wir können ihnen bescheinigen, dass sie wirklich über die Fähigkeit verfügen, ihr Wissen auf anschaulicher und mitreißender Art zu vermitteln.

Inzwischen war es "Coffee-time" geworden. Dazu fuhren wir über Holmer Siel (fantastischer Blick zur Hallig Nordstrandischmoor) in den Elisabeth-Sophien-Koog zum Pharisäerhof. Dort erwarteten uns bereits duftender Kaffee und Riesen-Tortenstücke. Außerdem kamen wir dort in den Genuss vom Hausherrn, Herrn Martens, die Entstehungsgeschichte des "Pharisäers" zu vernehmen.

Beim anschließenden Bummel durch den integrierten Hofladen mit Unmengen an nordfriesischen Spezialitäten, Nordstrander Andenken und Kunsthandwerk von der Insel wurde so mancher von uns fündig und konnte so am Ende zu Hause noch seine Lieben damit beglücken.

Umfangreiches Angebot im integrierten Hofladen des Pharisäerhofs

Es war rundherum ein gelungener Ausflug!!!

Wir danken unserer Wiebke Elsner für die gute Organisation und ihrem Vater
für die originelle "plattdeutsche Reisebegleitung".

     
     

 

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  Einzug der Ascheberger Landfrauen  mit der Erntekrone

Diese Erntekrone der Ascheberger Landfrauen erhielt im Jahre 2002
auf der Norla  - im Rahmen des Bauerntages -
den 2. Preis.
 

  02. - 04. Oktober 2010

Erntedank 2010 bei den Landfrauen

Festlich geschmückte Michaeliskirche zum Erntedankfest

Die Erntekrone symbolisiert das sichtbare Zeichen der Dankbarkeit für Erträge, die mit Hilfe fleißiger Landwirte, Gärtner oder Kleingärtner und Gottes Hilfe innerhalb eines Jahres erzielt werden konnte.
Traditionell lassen es sich die Ascheberger Landfrauen nicht nehmen, im 2-Jahres-Rhythmus, diese für ihre Michaeliskirche zu binden. Am Erntedanksonntag wird sie dann, in dem von ihnen zuvor fgeschmückten Gotteshaus, der Kirchengemeinde festlich übergeben.

Zur Tradition des Vereines gehört es auch jährlich einen Erntedankausflug zu organisieren.
In diesem Jahr begann dieser mit einer Kaffeetafel im „Landkaffee Wehrend“ in Engelau, um dann gestärkt die Kirchengemeinde Giekau besuchen zu können.
Im Anschluß erfreuten wir dann noch an dem Besuch des Bio-Produktionsbetrieb „Landpilze Salzau“.

Ausführlicher Bericht - Erntedank 2010

     
     

 

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20. Oktober 2010

Hüte und Strümpfe filzen

Haben Sie sie schon gesehen, die neuen Filzhüte ?

Stolz können einige Ascheberger Landfrauen sie jetzt im Straßenalltag präsentieren.

Möglich gemacht hat das Frau Evi Frach aus Kirchbarkau, die 17 Landfrauen Anleitung und Tipps gegeben hat, wie man zunächst übergroße Wollmützen strickt und sie dann im 40°- Maschinenwaschprogramm  in formschöne Filzhüte verwandelt.

Andere fertigten lieber Filzstrümpfe für den Hausgebrauch.
Die Resultate des Lehrgangs können sich, wie diese kleine Auswahl beweist, durchaus sehen lassen.

Download - Anleitung: Hüte und Strümpfe filzen

     
     

 

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JAHRE


 

 

 

13. November 2010

Große Jubiläumsveranstaltung

60 Jahre
LandFrauenVerein Ascheberg und Umgebung


Mit einem Jubiläumsball feierte der LFV Ascheberg am 13 November 2010 sein 60 jähriges Jubiläum.
140 Gäste konnten die beiden Vorsitzenden Elfi Runge und Claudia Scharmuckschnis in Appel´s Gasthof in Dersau begrüßen.

In der gemeinsam gehalten Begrüßungsrede wurde kurz auf die Geschichte des Vereins eingegangen. Leider konnte keines der Gründungsmitglieder mehr an der Veranstaltung teilnehmen.

„Ein Jubiläum ist die beste Gelegenheit um in die Zukunft zu schauen“. Dieser Ausspruch der DLV Präsidentin Frau Scherb auf der Deligiertentagung in Kiel wurde von den Ascheberger Landfrauen zum Anlass genommen über die Zukunft ihres Vereins nachzudenken. Das Resümee fiel gar nicht so schlecht aus.

Der  Ascheberger Landfrauenverein besteht aus einem relativ jungen Vorstandsteam, das
kompetent
kreativ und
kommunikativ arbeitet.
Alle haben Spaß daran im Team zu arbeiten und  blicken  zuversichtlich in die Zukunft.
Diese neue Defination der drei „k's“ ist den Ascheberger Landfrauen sehr wichtig.
Um neue Mitglieder zu gewinnen, muss man neue Wege gehen.
Ein Programm, das die jüngeren Mitglieder interessiert und die älteren neugierig macht, ist jedes Jahr wieder eine Herausforderung, die es zu meistern gilt.

Neue Wege ging man auch bei diesem Jubiläum.
Zum ersten Mal waren auch die Partner  mit eingeladen. Die Resonanz war sehr gut.

Nach einem bombastischen kalt- warmen Büffet wurden die anwesenden Gäste mit plattdeutschen Sketchen der Plöner Speeldeel erfreut.


Danach strapazierte die „Oberschwester Annliese“, alias Petra Ulbricht, die Lachmuskeln der Gäste. Sie brachte den Saal zum Brodeln und alle Gäste auf die Tanzfläche.
So animiert tanzten die Landfrauen bis in den frühen Morgen.

Weitere Bilder in der Fotogalerie - 60 jähriges Jubiläum

     
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Teichanlage im Garten von Beate Solterbek